Geothermische Prozesswärme in der Industrie (Geothermie II)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201922681
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Zentralamerika, Karibik & Mexiko
- Finanzierungsvolumen
- € 4.400.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 4.400.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.11.2020 - 30.06.2024
- Startdatum
- 01.11.2020
- Geplantes Enddatum
- 30.06.2024
- Tatsächliches Enddatum
- 30.06.2024
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Sistema de la Integración Centroamericana
- Sektoren übergeordnet
- Energieerzeugung, erneuerbare Quellen
- Sektoren untergeordnet
- Energieerzeugung, erneuerbare Quellen - verschiedene Technologien
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Geothermal Heat Processes in the Industry (Geothermal Energy II) (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201922681; Geothermische Prozesswärme in der Industrie (Geothermie II) (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201922681
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation Zentralamerika ist reich an geothermischen Rohstoffen, die als klimafreundliche und vom Wetter unabhängige Energiequellen genutzt werden können. Beispielsweise gibt es 75 Vulkane und über 1.340 Thermalquellen. Der Großteil der Mitgliedsstaaten des Zentralamerikanischen Integrationssystems (SICA) liegt am pazifischen Feuerring, welcher beste Voraussetzungen für die Energiegewinnung aus der Geothermie bietet. Es gibt viele Möglichkeiten, Erdwärme direkt für industrielle Anwendungen zu nutzen, wie für die Trocknung von Früchten und Saatgut oder die Kühlung von Lagern und Gebäuden. Ziel Die Voraussetzungen für die direkte Nutzung von Erdwärme für industrielle Anwendungen in den Mitgliedsstaaten des Zentralamerikanischen Integrationssystems sind verbessert. Vorgehensweise Das Vorhaben legt den Schwerpunkt auf die direkte Nutzung der Geothermie. Lokale Projekte werden langfristig entwickelt und gestärkt. Als Teil der Deutschen Klima- und Technologieinitiative (DKTI) konzentriert es sich auf vier Schwerpunkte: ? Die Anpassung rechtlicher Rahmenbedingungen für die direkte Nutzung von geothermischer Energie wird unterstützt. ? Es werden Demonstrationsprojekte entwickelt, um Unternehmen den Vorteil von Investitionen in Anlagen der direkten Geothermienutzung zu veranschaulichen. ? Das Projekt entwickelt Managementmethoden für Geothermieprojekte, um Projektenwickler*innen, Investor*innen und Dienstleister*innen zu fördern. ? Die Zusammenarbeit im Bereich Geothermie in den SICA-Mitgliedsländern wird durch die Einbindung bestehender nationaler, regionaler und internationaler Netzwerke aus Expert*innen gestärkt. In der Umsetzung arbeitet das Projekt mit der Energiekoordinationseinheit des SICA-Generalsekretariats, der regionalen geowissenschaftlichen Arbeitsgruppe des Energieministerrats sowie regionalen Organisationen, Industrievereinigungen und Verbänden zusammen. (Stand Dezember 2021)