Entwicklung des äthiopischen Privatsektors
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201923101
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Äthiopien
- Finanzierungsvolumen
- € 31.755.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 3.750.000,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 24.300.236,76
- Noch verfügbar
- € 7.454.763,24
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 10.12.2020 - 31.05.2028 (geplant)
- Startdatum
- 10.12.2020
- Geplantes Enddatum
- 31.05.2028
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministry of Industry
- Sektoren übergeordnet
- Industrie; Privatwirtschaftliche und andere Dienste
- Sektoren untergeordnet
- Geschäftspolitik und -verwaltung; Entwicklung von Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU); Dienstleistungen zur Geschäftsentwicklung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Private Sector Development in Ethiopia (PSD-E) (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201923101; Entwicklung des äthiopischen Privatsektors (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201923101
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Äthiopien ist eine der am stärksten wachsenden Volkswirtschaften in Afrika und dennoch eines der ärmsten Länder der Welt. Um mit der Bevölkerungsentwicklung mitzuhalten, müssten jährlich rund zwei Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Unternehmen haben jedoch mit schwerfälliger Bürokratie, Devisenknappheit und starker ausländischer Konkurrenz zu kämpfen. Die Covid-19-Pandemie, der Konflikt im Norden des Landes sowie die Auswirkungen des Ukrainekriegs setzen die Wirtschaft unter zusätzlichen Druck. Kleinste, kleine und mittelständische Unternehmen (KKMU) sind davon besonders betroffen. Ziel: KKMU, Start-ups und kleine wachstumsorientierte Unternehmen profitieren von verbesserten Wachstumschancen und schaffen Arbeitsplätze sowie Einkommensmöglichkeiten für die Bevölkerung. Vorgehensweise: Das Projekt arbeitet in fünf Themenfeldern: 1. Es befähigt Fach- und Führungskräfte von öffentlichen Einrichtungen darin, bessere Rahmenbedingungen für Unternehmen zu schaffen. Außerdem fördert es den öffentlich-privaten Dialog und harmonisiert die Einsatzgebiete von relevanten Institutionen. 2. Das Projekt verbessert die Organisationsstrukturen und Dienstleistungen von Kammern und Unternehmensverbänden, damit sie rechtliche und regulatorische Rahmenbedingungen stärker mitgestalten können. 3. Das Projekt unterstützt Institutionen der Innovationsförderung, wie sie ihre Kompetenzen und Dienstleistungen ausbauen können. Dazu zählen Inkubatoren, Universitäten und Investorennetzwerke. 4. Das Vorhaben befähigt private Unternehmensberatungen, die Qualität ihrer Dienstleistungen an Kundenbedürfnissen auszurichten und auf internationalem Niveau anzubieten. 5. Unternehmen, die besonders von den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie, der instabilen Sicherheitslage im Land sowie des Ukrainekriegs betroffen sind, erhalten direkte Unterstützung. Ein Fokus liegt dabei auf vulnerablen Gruppen, besonders auf Frauen, jungen Menschen, sowie Binnenvertriebenen und Rückkehrenden.