Stärkung der ländlichen Wertschöpfungsketten

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201923135
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Äthiopien
Finanzierungsvolumen
€ 20.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 18.032.361,71
Noch verfügbar
€ 1.967.638,29
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
22.03.2021 - 31.12.2024
Startdatum
22.03.2021
Geplantes Enddatum
31.12.2024
Tatsächliches Enddatum
31.12.2024
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Agriculture
Sektoren übergeordnet
Landwirtschaft
Sektoren untergeordnet
Landwirtschaftspolitik und -verwaltung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Strengthening Rural Value Chains (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201923135; Stärkung der ländlichen Wertschöpfungsketten (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201923135
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation In den kommenden Jahren wird fast die Hälfte der äthiopischen Bevölkerung in den Arbeitsmarkt eintreten. Um dieser Nachfrage gerecht zu werden, müssen jedes Jahr mindestens zwei Millionen Arbeitsplätze geschaffen werden. Die äthiopische Landwirtschaft bietet ein großes Beschäftigungspotenzial, und einer stärker diversifizierten ländlichen Wirtschaft kann eine zentrale Bedeutung bei der Entwicklung des Arbeitsmarktes für junge Äthiopier*innen zukommen. Bei ihren Reformbemühungen konzentriert sich die äthiopische Regierung auf die Förderung des Privatsektors, der das Wirtschaftswachstum vorantreiben soll. Im Strategieplan für die industrielle Entwicklung des Landes ist der Privatwirtschaft daher die Rolle des Motors beim Umbau der Landwirtschaft zugedacht. Ziel Die Einkommens- und Beschäftigungssituation von Akteuren in landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten in ausgewählten ländlichen Regionen ist verbessert. Vorgehensweise Zur Steigerung des Einkommens und zur Schaffung von Arbeitsplätzen setzt das Projekt auf folgende Maßnahmen: • Verbesserung der Dialogmechanismen zwischen der Regierung und der privatwirtschaftlich organisierten Landwirtschaft • Beratung des Landwirtschaftsministeriums bei der Entwicklung einer auf die Privatwirtschaft ausgerichteten Agrarpolitik • Verbesserung der Strategien für den Agrarsektor sowie der Fach- und Führungskompetenzen des Ministeriums, der regionalen Landwirtschaftsbehörden und anderer Institutionen zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung im ländlichen Raum • Verbesserung des Zugangs zu landwirtschaftlichen Betriebsmitteln, Dienstleistungen und Märkten für alle Akteure entlang der Wertschöpfungsketten Avocado, Zwiebel und Sojabohnen in den Regionen Amhara, Oromia und Sidama.