Qualitätsinfrastruktur für effizientes Wassermanagement

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201923176
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Jordanien
Finanzierungsvolumen
€ 1.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 988.573,69
Noch verfügbar
€ 11.426,31
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.08.2021 - 28.02.2024
Startdatum
01.08.2021
Geplantes Enddatum
28.02.2024
Tatsächliches Enddatum
28.02.2024
Durchführungs- / Trägerorganisation
Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) (XM-DAC-5-PTB)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Water and Irrigation (MWI)
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Wassersektorpolitik und -verwaltung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
-
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Jordanien zählt zu den Ländern mit der höchsten Wasserknappheit. Die Wasserverluste in der jordanischen Wasserversorgung werden auf ca. 50% geschätzt, wobei vermutet wird, dass es sich gleichermaßen um technische Verluste (Bsp. defekte Leitungen) und kommerzielle Verluste (fehlerhafte Messung) handelt. Angesichts der extremen Wasserknappheit tragen diese Verluste dazu bei, dass die Wasserversorgung der in den letzten Jahren stark gewachsenen Bevölkerung (10,5 Mio. sowie 770.000 registrierte syrische Geflüchtete) nicht nachhaltig gesichert ist und in großen Teilen des Landes nur intermittierend erfolgen kann. Das Vorhaben soll dazu beitragen, neue Dienstleistungen bei den Institutionen der Qualitätsinfrastruktur zu etablieren und die Zusammenarbeit zwischen QI und dem Wassersektor zu verbessern. Daneben werden Kapazitäten des Wassersektors zur Verbrauchsmessung erweitert, um das Wassermanagement effizient und ressourcenschützen zu gestalten. Zu diesem Zweck soll das Angebot der Dienstleistungen im Bereich der Durchflussmessung des Jordan National Metrology Institute (JNMI) verbessert werden. Die Zusammenarbeit zwischen den QI-Institutionen und denen des Wassersektors (Ministerium, Behörde, Wasserversorgungsunternehmen) wird ausgebaut, um die Kapazitäten des Wassersektors bzgl. Wasserverbrauchsmessung zu erweitern. Dafür setzt das Vorhaben vorwiegend auf Fortbildungen und Trainings. Zusätzlich werden Messgeräte für relevante Anwendungsfelder beschafft. Die Zielgruppe des Vorhabens ist die Bevölkerung Jordaniens inkl. der syrischen Geflüchteten. Das Vorhaben arbeitet primär in Amman, während auch die Wasserunternehmen außerhalb Ammans (Yarmouk, Aqaba) in das Projekt eingebunden sind.