Klimafreundliche Kochtechnologien: Kenia und Senegal
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201923499
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Afrika
- Finanzierungsvolumen
- € 53.615.040,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 40.815.040,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 12.800.000,00
- Noch verfügbar
- € 40.815.040,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.01.2020 - 31.03.2026 (geplant)
- Startdatum
- 01.01.2020
- Geplantes Enddatum
- 31.03.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- lokale Partnerministerien
- Sektoren übergeordnet
- Industrie; Energieerzeugung, -verteilung und -effizienz allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Energieeinsparung und Effizienz (Nachfrageseite); Herstellung, Marktentwicklung und Verteilung sauberer Kochherde
- Evaluierung
- Ja
- Zugehörige Dokumente
- Promotion of climate-friendly cooking: Kenya and Senegal (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201923499; Klimafreundliche Kochtechnologien: Kenia und Senegal (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201923499; Promotion of climate-friendly cooking: Kenya and Senegal (Evaluierung) URL: https://mia.giz.de/qlink/ID=253474000
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: 2,1 Milliarden Menschen sind auf traditionelle Biomasse als ihre Hauptenergiequelle zum Kochen angewiesen. Der Weltklimarat (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) schätzt, dass der weltweite Treibhausgasausstoß jährlich um 0,6 bis 2,4 Gigatonnen CO2-Äquivalent gesenkt werden kann ? durch den Einsatz von verbesserten Kochherden anstelle von offenen Feuerstellen. Gleichzeitig hat die Anwendung dieser besseren Kochtechnik zahlreiche positive Nebeneffekte, beispielsweise auf die Gesundheit. Ziel: Der Markt für effiziente Kochtechnologien wird gefördert durch die Stärkung von Herstellern und die Förderung ihrer Nutzung. Dies trägt zur Reduktion des Treibhausgasausstoßes bei, wodurch Kenia und Senegal ihre nationalen Klimaschutzbeiträge (NDCs) im Energiebereich erhöhen können. Vorgehensweise: Das Projekt bewirkt ein langfristiges Marktwachstum für klimafreundliche Kochherde. Hierbei unterstützt es sowohl die Angebots- als auch die Nachfrageseite, indem es: Herstellende von Herden in ihrer Produktion professionalisiert, die Vertriebs- und Einzelhandelsstrukturen erweitert und den Zugang zu formalen Finanzierungsinstrumenten ermöglicht. Verbraucherinnen und Verbraucher für die Nutzung verbesserter Herde sensibilisiert und ein günstiges Marktumfeld schafft. Zudem teilt das Projekt sein generiertes Wissen mit nationalen und internationalen Stakeholdern, wodurch auch andere Länder den Ansatz aufgreifen und weiterentwickeln können. Das Projekt erzielt eine direkte Einsparung von gut sechs Megatonnen CO2-Äquivalent. Außerdem profitieren insgesamt 12,65 Millionen Menschen, v.a. in ländlichen Regionen, direkt von dem Projekt. Das Projekt wird vom Green Climate Fund (GCF), dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), dem kenianischen Energieministerium (MoEP) sowie dem senegalesischen Erdöl- und Energieministerium (MPE) und dem senegalesischen Ministerium für Umwelt, nachhaltige Entwicklung und den ökologischen Übergang (MEDDTE) gemeinsam finanziert.