Nachhaltige Stadtentwicklung in Brasilien
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201923549
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Brasilien
- Finanzierungsvolumen
- € 7.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 6.710.566,54
- Noch verfügbar
- € 289.433,46
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.12.2021 - 30.12.2025
- Startdatum
- 01.12.2021
- Geplantes Enddatum
- 30.11.2025
- Tatsächliches Enddatum
- 30.12.2025
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministério das Cidades
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Umweltschutz allgemein; Andere multisektorale Maßnahmen
- Sektoren untergeordnet
- Frauenrechtsorganisationen und -bewegungen sowie staatliche Institutionen; Stadtentwicklung und -verwaltung; Umweltpolitik und -verwaltung; Menschenrechte
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Sustainable Urban Development in Brazil (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201923549; Nachhaltige Stadtentwicklung in Brasilien (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201923549
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Die rasante Urbanisierung Brasiliens hat zur Folge, dass derzeit rund 85 % der Bevölkerung, ca. 180 Mio. Menschen, in Städten leben. Die identifizierten Hauptprobleme der Stadtentwicklung in Brasilien (a) soziale Ungleichheit bzgl. städtischer Lebensbedingungen, (b) niedrige Klimaresilienz von Städten und (c) Umsetzungs- und Wirkungsdefizite nationaler Stadtentwicklungspolitik erfordern einen umfassenden Paradigmenwechsel sowie einen entsprechenden Transformationsprozess. Frauen und Menschen mit nicht-weißer Hautfarbe (welche die Hälfte der Gesamtbevölkerung ausmachen) sind in besonderem Maße von Ungleichheit und Menschenrechtsproblemen betroffen. Die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie verschärfen die Vulnerabilität armer Bevölkerungsgruppen weiter. Das ungesteuerte Wachstum der Städte geht mit einem hohen Flächen- und Ressourcenverbrauch einher und führt zu Umweltverschmutzung sowie einem Verlust von ökologisch wertvollen Grünräumen, Naturressourcen und Biodiversität. Dabei steht als Ziel im Vordergrund, (1) die monosektorale Ausrichtung der nationalen Stadtentwicklungspolitik mit ungenutzten Synergien bzw. Zielkonflikten zwischen relevanten städtischen Sektoren, (2) den schwachen operativen und finanziellen Umsetzungsrahmen für Programme, Politiken und Instrumente und (3) die unzureichende Anpassung an verschiedene städtische Realitäten und Ausrichtung auf die Bedarfe der städtischen Zielgruppen sowie Klimaziele zu überwinden. Ziel: Die Umsetzungsbedingungen für integrierte, inklusive und klimaresiliente Stadtentwicklung sind verbessert. Vorgehensweise: Das Modul arbeitet an der Stärkung von (1) Steuerungsinstrumentarien, (2) Umsetzungskapazitäten, (3) Finanzierungsmöglichkeiten und (4) Wissenstransfer. Es werden lokale Praxisansätze der integrierten, inklusiven und klimaresilienten Stadtentwicklung in ausgewählten Städten eingeführt. Durch die Entwicklung von Praxismodellen im Rahmen von Stadtlaboratorien werden konkrete Anwendungserfahrungen und Referenzbeispiele geschaffen. Gemeinsam mit dem Partner, dem brasilianischen Städteministerium werden nationale Instrumente zur Umsetzung einer integrierten, inklusiven und klimaresilienten Stadtentwicklung entwickelt beziehungsweise der integrierte Ansatz in existierende Instrumente eingearbeitet und die notwendigen Finanzierungen dafür strukturiert. Das Projekt arbeitet an einem erweiterten Angebot für Wissenstransfer zwischen Akteuren der integrierten, inklusiven und klimaresilienten Stadtentwicklung mit Fokus auf Vernetzung und Kompetenzentwicklung. Dabei ist die Wirkungsannahme, dass durch nationale Fortbildungseinrichtungen, zivilgesellschaftliche Organisationen, Städteverbände und Netzwerke angebotenen Weiterbildungs-, Wissenstransfer- und Austauschformate relevantes Anwendungswissen für integrierte Stadtentwicklung verbreitet wird.