Beschäftigungsförderung (ProEMPLOI II) Niger
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201923705
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Niger
- Finanzierungsvolumen
- € 22.839.517,50
- Kofinanzierter Betrag
- € 11.860.000,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 10.377.556,82
- Noch verfügbar
- € 12.461.960,68
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.01.2021 - 30.11.2027 (geplant)
- Startdatum
- 01.01.2021
- Geplantes Enddatum
- 30.11.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Wirtschafts- und Finanzministerium
- Sektoren übergeordnet
- Industrie
- Sektoren untergeordnet
- Entwicklung von Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU)
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Promotion of employment (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201923705; Beschäftigungsförderung (ProEMPLOI II) Niger (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201923705
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Die nigrische Wirtschaft ist wenig diversifiziert, nicht wettbewerbsfähig und kaum in den internationalen Handel integriert. Der formelle Arbeitsmarkt ist schwach ausgebaut. Unterbeschäftigung und Erwerbsarmut sowie Ungleichheiten der Geschlechter sind die Folge. Besonders Jugendlichen, die den Großteil der Bevölkerung ausmachen, fehlen ökonomische Perspektiven. Die Privatwirtschaft besteht zu mehr als 80 Prozent aus informellen Betrieben. Sie schafft nur etwa 10 Prozent der Arbeitsplätze im Land. Auch die Rahmenbedingungen privatwirtschaftlichen Handelns sind weiterhin ungünstig: Insgesamt fehlen Investitionen und kompetente sowie leistungsstarke Strukturen, um eine Professionalisierung von Unternehmen zu unterstützen. Zudem hat die COVID-19-Krise zu starken Einbußen für fast alle Betriebe in den Projektregionen geführt. Ziel: Die Beschäftigungs- und Einkommenssituation von jungen Menschen und wirtschaftlichen Akteuren in den Interventionsgebieten hat sich verbessert. Vorgehensweise: Das Vorhaben führt Schulungen und Trainings durch, um die Beschäftigungs- und Einkommenssituation von jungen Menschen und Unternehmen in den Regionen Agadez, Tillabéri und Zinder zu verbessern. Zusätzlich finden kurzfristige, einkommensschaffende Sofortmaßnahmen statt. Das Vorhaben trägt dazu bei, die Voraussetzungen für eine breitenwirksame Beschäftigung junger Menschen zu verbessern, um langfristig Stabilität und sozialen Zusammenhalt zu fördern. Die Europäische Union finanziert dabei die Maßnahmen in Tillabéri. Dafür arbeitet das Vorhaben in vier Handlungsfeldern: Voraussetzungen schaffen, um Politiken und Strategien für Beschäftigung und Wirtschaftsentwicklung umzusetzen. Das Ausbildungs- und Berufsberatungsangebot verbessern (umgesetzt durch die GOPA Consulting Group). Wirtschaftliche Aktivitäten ausweiten. Mehr Dienstleistungen zur Unternehmensentwicklung für kleinst, kleine und mittlere Unternehmen schaffen.