Frühkindliche Bildung für jordanische und syrische Kinder in Jordanien

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201940543
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Jordanien
Finanzierungsvolumen
€ 6.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 5.977.765,63
Noch verfügbar
€ 22.234,37
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.10.2019 - 30.04.2025
Startdatum
01.10.2019
Geplantes Enddatum
31.03.2025
Tatsächliches Enddatum
30.04.2025
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Education
Sektoren übergeordnet
Bildung allgemein
Sektoren untergeordnet
Bildungspolitik und Verwaltung im Bildungswesen
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Frühkindliche Bildung für jordanische und syrische Kinder in Jordanien (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201940543; Early Childhood Education for Jordanian and Syrian Children in Jordan (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201940543
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Frühkindliche Bildung für jordanische und syrische Kinder in Jordanien – ECE (HEREOES) Ausgangssituation Das jordanische Bildungsministerium hat sich zum Ziel gesetzt, die frühkindliche Bildung als verpflichtende Stufe in das jordanische Bildungssystem aufzunehmen. Allerdings wird der ohnehin schon große Druck, der auf der schulischen Infrastruktur des Landes lastet, durch die Flüchtlingskrise weiter verschärft. Ziel Alle Kinder in Jordanien, einschließlich Geflüchteter und Kinder mit Behinderungen, haben einen besseren Zugang zu hochwertiger und inklusiver frühkindlicher Bildung. Vorgehensweise Das HEROES-Projekt unterstützt das jordanische Bildungsministerium bei der Schaffung von zusätzlichen Kapazitäten im öffentlichen und privaten Bildungsbereich. Es ist Teil der Sonderinitiative „Fluchtursachen bekämpfen – Flüchtlinge (re)integrieren und legt deshalb den Fokus auf Kinder mit Fluchthintergrund sowie die aufnehmenden Gemeinden. Das Projekt unterstützt öffentliche Schulen durch die Verbesserung der Rahmenbedingungen für das schulische Lernen und die Sanierung von bestehenden Schulgebäuden. Dazu arbeitet es mit Schulen zusammen, um bislang ungenutzte Einrichtungen als kinderfreundliche Kindergartenräume herzurichten. Außerdem wird das Lehrpersonal in spielerischen Lehrmethoden geschult. Das Projekt baut bei Organisationen und Erzieher*innen in privaten, gemeinnützigen Kindergärten Kompetenzen auf, damit künftig dauerhaft mehr Kinder betreut werden können. Ferner sorgt das Projekt dafür, dass Kinder aus benachteiligten Familien einen besseren Zugang zu frühkindlichen Bildungsangeboten erhalten. Eine Möglichkeit zur Förderung von Kindern bietet das „Readiness-Programm. Dabei handelt es sich um ein Kurzlernprogramm, das sich speziell an Kinder richtet, die nicht in öffentliche Bildungseinrichtungen aufgenommen werden konnten. Darüber hinaus unterstützt das Projekt 50 Kinder mit Behinderungen und ihre Familien dabei, gemeinsam mit Gleichaltrigen Zugang zu frühkindlichen Bildungsangeboten zu erhalten.