Irak-Resilience building through employment generation in crisis affected communities of Iraq (Phase IV)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201940733
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Irak
- Finanzierungsvolumen
- € 39.999.999,77
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 39.999.999,77
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 12.12.2019 - 20.12.2023
- Startdatum
- 12.12.2019
- Geplantes Enddatum
- 20.12.2023
- Tatsächliches Enddatum
- 20.12.2023
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- UNITED NATIONS DEVELOPMENT PROGRAMME (UNDP)
- Sektoren übergeordnet
- Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
- Sektoren untergeordnet
- Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Irak-Resilience-Building-Through-Employment-Generation-In-Crisis-Affected-Communities-Of-Iraq-Phase-Iv-42305.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Insgesamt galten im Irak rund 6 Mio. Menschen durch das Aufkommen des Islamischen Staats (IS) ab 2014 als binnenvertrieben. Seit September 2017 begann ein Großteil der binnenvertriebenen Bevölkerung, als auch ein Teil der Flüchtlinge aus dem Ausland zurückzukehren. Der hohe Zustrom in die befreiten Gebiete stellt jedoch eine Belastung für die wirtschaftliche und sozio-ökonomische Situation dieser Regionen dar. Die Spannungen zwischen Binnenvertriebenen, Rückkehrern und Anwohnern sind entsprechend hoch, wobei insbesondere die Konkurrenz um Beschäftigung und Verdienstmöglichkeiten eine kritische Rolle spielen. Durch den großen Mangel an Beschäftigungsmöglichkeiten wird weiterhin hoher Unterstützungsbedarf bestehen und viele irakische Binnenvertriebene und Rückkehrer werden auf absehbare Zeit auf Unterstützung angewiesen sein. Ziel der FZ-Maßnahme ist es, kurz-, mittel- und langfristige Einkommensmöglichkeiten für Binnenvertriebene, Rückkehrer und bedürfte Einwohner in den befreiten Gebieten im Irak zu schaffen. Die Maßnahmen werden in den Gouvernoraten Anbar, Diyala, Ninive sowie Salah-al-Din umgesetzt. Im Mittelpunkt des Vorhabens stehen klassische Cash-for Work Maßnahmen zur kurzfristigen Einkommensschaffung. Hierdurch erfolgt die beschäftigungsintensive Rehabilitierung von kleinerer Infrastruktur und Privathäusern sowie von kommunaler Infrastruktur. Ergänzend finden berufsbildende Maßnahmen (Vocational Training) und Job Placements durch On-the-Job-Trainings statt. Dies soll nachhaltigere Beschäftigungseffekte nach sich ziehen und insgesamt die soziale Kohäsion und Resilienz unter der Bevölkerung stärken. Das Vorhaben fördert zusätzlich Einzelunternehmer oder KMU durch Zuschüsse zur Wiederbeschaffung von zerstörter Geschäftsausstattung und von Sachgütern (Asset Replacement). Ferner werden Jungunternehmer durch Mentoring und Management Trainings unterstützt.