Verbesserung der Lebensbedingungen von Flüchtlingen und aufnehmenden Gemeinden, UNICEF Syrien, Krisenprogramm Wasser IV

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201941137
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Syrien, Arabische Republik
Finanzierungsvolumen
€ 8.971.003,46
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 8.971.003,46
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
17.12.2019 - 30.06.2022
Startdatum
17.12.2019
Geplantes Enddatum
30.06.2022
Tatsächliches Enddatum
30.06.2022
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
UNITED NATIONS CHILDREN'S FUND
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Wasser- und Sanitärversorgung und Abwassermanagement - große Systeme
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Verbesserung-Der-Lebensbedingungen-Von-Fluechtlingen-Und-Aufnehmenden-Gemeinden-Unicef-Syrien-Krisenprogramm-Wasser-Iv-43107.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

UNICEF Syrien, Krisenprogramm Wasser IV schließt sich an die Vorhaben UNICEF, Syrien Krisenprogramm Wasser I (BMZ Nr. 2015 41 127), UNICEF, Syrien Krisenprogramm Wasser II (BMZ Nr. 2016 41 042) und UNICEF, Syrien Krisenprogramm Wasser III (BMZ Nr. 2017 41 073) an. Eine Verringerung der Fluchtursachen auch innerhalb Syriens ist von großer Bedeutung, um die Flüchtlingsströme in die benachbarten Staaten zu begrenzen und die zusätzlichen Bedarfe der aufnehmenden Gemeinden innerhalb Syriens zu bedienen sowie Möglichkeiten für die Rückkehr der intern Vertriebenen zu schaffen. Zentral hierfür ist die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Etwa 70 % der Gesamtbevölkerung in Syrien hat keinen Zugang zu einer sicheren Wasserversorgung. Zerstörte oder beschädigte Wasser- und Abwasserinfrastruktur fördert die Ausbreitung wasserbezogener Krankheiten wie akuter Diarrhoe und Atemwegsinfektionen. Ein großes Problem für die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung ist der gravierende Fachkräftemangel. Es fehlt qualifiziertes Personal für die Instandhaltung und den Betrieb der Wasser- und Abwasserinfrastruktur. Im Rahmen des Krisenprogramms Wasser IV sollen mittelfristig wirksame Maßnahmen umgesetzt sowie die Resilienz der Wasser- und Abwasserinfrastruktur gestärkt werden, insbesondere durch Rehabilitierung und Instandsetzung dieser Infrastruktur. Finanzierungsempfänger und Träger des Vorhabens ist UNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen. Über das Programm können Maßnahmen in ganz Syrien (Whole of Syria Approach) gefördert werden. Im Krisenprogramm Wasser IV soll im Bereich Wasser und Abwasser bestehende Versorgungs- und Entsorgungsinfrastruktur rehabilitiert und Ausrüstungsgegenstände (Pumpen, Generatoren, Rohre, Zubehör) beschafft werden.