Privatsektorvorhaben Reproduktive Gesundheit II

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201967280
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Kamerun
Finanzierungsvolumen
€ 9.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 5.307.808,16
Noch verfügbar
€ 3.692.191,84
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
26.01.2021 - 01.12.2026 (geplant)
Startdatum
26.01.2021
Geplantes Enddatum
01.12.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK KAMERUN
Sektoren übergeordnet
Gesundheitswesen allgemein
Sektoren untergeordnet
Gesundheitspolitik und Verwaltung des Gesundheitswesens
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Privatsektorvorhaben-Reproduktive-Gesundheit-Ii-42999.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Mädchen und Frauen in Kamerun haben vielfach keinen oder unzureichenden Zugang zu Ge-sundheitsdienstleistungen und Medikamenten. Dies trifft insbesondere auf ländliche Regionen Kameruns und arme Bevölkerungsgruppen zu und ist einer der Gründe, weshalb Kamerun zu den Ländern mit den weltweit höchsten Mütter- und Kindersterblichkeitsraten gehört. Die Reduk-tion der Mütter- und Kindersterblichkeit ist ein strategisches Ziel der kamerunischen Gesund-heitspolitik. Von der deutschen EZ wird diese Strategie unterstützt. Durch die Folgephase zum Privatsektorvorhaben Reproduktive Gesundheit und die darin verankerten Maßnahmen für ei-ne vermehrte Nutzung von qualitativ verbesserten Gesundheitsdienstleistungen für sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte (SRGR). Zielgruppe sind Frauen im gebärfähigen Alter (15-49 Jahre), insbesondere Jugendliche, aber auch deren sexuelle Partner sowie Kinder. Das Vor-haben trägt in vier Regionen Kameruns (Extrême-Nord, Nord, Adamaoua, Est) zur Verbesserung des Zugangs von Mädchen und Frauen zu qualitätsgesicherten SRGR-Produkten und -Dienstleistungen bei. Diese werden über ein Social-Franchise-Netzwerk privater und öffentli-cher Kliniken angeboten. In dem Vorläufervorhaben wurden 372 Kliniken in das Netzwerk aufgenommen, welche über das Franchise-Model subventionierte Medikamente, Aus- und Weiterbildungen des Personals, Supervision und elementare Ausstattungsgegenstände erhalten. Darüber hinaus werden in der Folgephase die Einbindung lokalen Meinungsführer, an den soziokulturellen Kontext angepasste Informations- und Sensibilisierungsmaßnahmen verstärkt fortgeführt, welche die Akzeptanz und das Wissen über Familienplanung in den Regionen dauerhaft verbessern soll. Die Gesamtkosten des Vorhabens betragen rd. 10 Mio. EUR. Zur Finanzierung beteiligt sich der Partner mit rd. 0,7 Mio. EUR und rd. 0,3 Mio. EUR werden aus Verkaufserlösen bereitgestellt.