Mehr Einkommen und Beschäftigung im ländlichen Raum durch Infrastruktur und Finanzierung III (MICF)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201967421
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Malawi
Finanzierungsvolumen
€ 10.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 10.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
23.11.2020 - 31.03.2027 (geplant)
Startdatum
23.11.2020
Geplantes Enddatum
31.03.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
UNITED NATIONS DEVELOPMENT PROGRAMME (UNDP)
Sektoren übergeordnet
Privatwirtschaftliche und andere Dienste
Sektoren untergeordnet
Geschäftspolitik und -verwaltung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Mehr-Einkommen-Und-Beschaeftigung-Im-Laendlichen-Raum-Durch-Infrastruktur-Und-Finanzierung-Iii-Micf-38134.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Programmziel ist es, einen Beitrag zur Erhöhung von Beschäftigung und Einkommen, insbesondere für ärmere Schichten der Bevölkerung in ländlichen Gebieten Malawis, entlang ausgewählter Wertschöpfungsketten zu leisten. Das FZ-Vorhaben unterstützt hierzu bereits in der 3. Phase den Malawi Innovation Challenge Fund (MICF), der vom Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) umgesetzt wird. Erstmals tritt der sogenannte Growth Accelerator (GA), ein weiteres UNDP-Finanzierungsinstrument, hinzu. Der MICF gewährt privaten Unternehmen ergänzende Zuschüsse (Matching Grants) zur Umsetzung inklusiver und innovativer Geschäftsmodelle. Voraussetzung ist, dass von ihnen positive soziale bzw. Umweltwirkungen ausgehen - so etwa, wenn Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in die Wertschöpfungsketten einbezogen werden, insbesondere Arme, Frauen und jungen Menschen profitieren, und sie zusätzlich das Potential haben, die Abhängigkeit Malawis von Importen zu reduzieren und zur Exportförderung beizutragen. Die Unternehmen müssen mindestens 50 % der Investitionssumme aus eigenen bzw. Drittmitteln (z.B. über Kredite) beitragen. Seit 2014 wurden neun MICF-Finanzierungsrunden aufgesetzt und damit innovative Geschäftsmodelle in den Bereichen Landwirtschaft (inkl. Bewässerung), Produktion, Logistik, Finanzsektor-Entwicklung und zuletzt auch Tourismus gefördert, mit FZ-Mitteln wurden davon vier Runden mit insgesamt 23 Geschäftsmodellen unterstützt. Der Growth Accelerator funktioniert nach demselben Vorbild, richtet sich aber an kleinere Unternehmen, die sich noch in der Start-up-Phase befinden. Der zu leistende Eigenanteil ist hier geringer (30 %).Um die malawische Wirtschaft dabei zu unterstützen, die Corona-Pandemie und ihre Folgen zu bewältigen, wurden 2020 sehr kurzfristig zusammen mit UNDP spezielle COVID-Fenster im Rahmen des MICF und des GA aufgesetzt.