Senegal: Programm zur Integration Erneuerbarer Energien

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201967504
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Senegal
Finanzierungsvolumen
€ 28.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 121.472,76
Noch verfügbar
€ 27.878.527,24
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
19.11.2021 - 31.12.2026 (geplant)
Startdatum
19.11.2021
Geplantes Enddatum
31.12.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK SENEGAL
Sektoren übergeordnet
Heizen, Kühlen, Energieverteilung
Sektoren untergeordnet
Übertragung und Verteilung von Strom (Verbundnetze)
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Senegal-Programm-Zur-Integration-Erneuerbarer-Energien-40701.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Der ansteigende Zubau an erneuerbaren Energien stellt den senegalesischen Stromsektor vor neue Aufgaben. Die fluktuierende Erzeugung aus den regenerativen Energiequellen - Sonne und Wind stehen nicht kontinuierlich zur Verfügung - ist für die Netzintegration und -steuerung eine permanente Herausforderung. Das Vorhaben zielt daher auf die Verbesserung der Stromqualität und die Reduzierung von Stromausfällen durch die Integration erneuerbarer Energien sowie die Minderung von CO2 Emissionen ab. Um Schwankungen auszugleichen, ist u.a. die Installation eines elektrischen Batteriespeichers (BESS) vorgesehen. Zusätzlich übernimmt dieser BESS die Funktion, der noch fehlenden, schnell mobilisierbarer Betriebsreserve bei Senelec, dem staatlichen Energieversorgungsunternehmen. Überlastungen des Stromübertragungsnetzes können durch die anpassungsfähige Aufnahme und Abgabe von Energie vermieden und Ausfälle sowie Schäden am Netz und Maschinen reduziert werden. Die Substitution von fossiler Stromerzeugung leistet darüber hinaus einen Beitrag zur Dekarbonisierung und Einsparung von CO2-Emissionen. Die Erschließung der im Senegal verfügbaren erneuerbaren Energieressourcen ist von strategischer Bedeutung, um die Energieabhängigkeit vom Importteurer fossilen Brennstoffe zu verringern und letztlich auch die Stromgestehungskosten zu reduzieren. Der BESS soll neben dem Solarkraftwerk Diass errichtet und dort an die Umspannstation angeschlossen werden. Zielgruppen sind alle Bevölkerungsgruppen und Wirtschaftszweige, die von einer verlässlichen, nachhaltigen und energieeffizienten Energieversorgung und -nutzung profitieren.Durch Preissteigerungen und dem geplanten Ausbau der Anlage werden Mehrkosten i.H.v. 5-10 Mio. EUR erwartet. Die neue Gesamtkostenschätzung des Projekts beträgt bis zu 38,6 Mio. EUR (FZ-Mittel 28 Mio. EUR, AFD-Darlehen 8 Mio. EUR, Eigenbeitrag von Senelec ca. 2,6 Mio.). Der voraussichtliche Durchführungszeitraum des Projektes beläuft sich auf die Jahre 2021-2026.