Beitrag zentrale Meerwasserentsalzungsanlage Gaza - Ausbau von Wasserversorgungsinfrastruktur, Phase II

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201967744
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Palästinensische Gebiete
Finanzierungsvolumen
€ 17.600.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 0,00
Noch verfügbar
€ 17.600.000,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
10.11.2020 - 30.12.2028 (geplant)
Startdatum
10.11.2020
Geplantes Enddatum
30.12.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
MINISTRY OF FINANCE AND PLANNI NG
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Grundlegende Versorgung im Bereich Trinkwasser
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Beitrag-Zentrale-Meerwasserentsalzungsanlage-Gaza---Ausbau-Von-Wasserversorgungsinfrastruktur-Phase-Ii-46600.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Durch das FZ-Vorhaben soll für rund 1 Million Menschen in den Projektgebieten eine zuverlässigere, sichere und erschwinglichere Wasserversorgung bis 2025 bereitgestellt werden. Projektträger ist die Palästinensische Wasserbehörde (Palestinian Water Authority - PWA). Die Projektregion des Vorhabens umfasst die Bevölkerung der Stadt Gaza sowie die Gemeinden Beit Lahia und Jabalia im Norden von Gaza.Die in der Projektregion verfügbaren Wasserressourcen sollen bestmöglich genutzt werden, indem gefördertes Süßwasser mit dem größtenteils stark versalzten Grundwasser verschnitten wird, um das Trinkwasserdargebot wie auch die Trinkwasserqualität für die Bevölkerung zu verbessern. Die dazu notwendigen Infrastrukturmaßnahmen umfassen Umbaumaßnahmen an bestehenden Grundwasserbrunnen und deren Anbindung an bestehende oder geplante Wasserspeicher, den Aus- bzw. Neubau des Transportsystems für eine Erweiterung der Wasserimporte aus Israel für den nördlichen Gazastreifen und den Aus- und Neubau sowie die Rehabilitierung von Bauwerken zur Wasserverteilung, Speicherung und zum Verschneiden (blending) von belastetem Grundwasser mit Süßwasser. Das Süßwasser stammt aus der bestehenden nördlichen Entsalzungsanlage. Die Gesamtkosten dieser Maßnahmen umfassen voraussichtlich 55,6 Mio. EUR.