Biodiversität und nachhaltige lokale Entwicklung in Georgien

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201967827
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Georgien
Finanzierungsvolumen
€ 23.737.625,90
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 4.737.172,27
Noch verfügbar
€ 19.000.453,63
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
24.06.2021 - 31.10.2028 (geplant)
Startdatum
24.06.2021
Geplantes Enddatum
31.10.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK GEORGIEN
Sektoren übergeordnet
Umweltschutz allgemein
Sektoren untergeordnet
Biodiversität
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Biodiversitaet-Und-Nachhaltige-Lokale-Entwicklung-In-Georgien-42101.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ziel des Vorhabens ist, das Schutzgebietsnetzwerk und die multifunktionale Forstwirtschaft als Kernelemente eines großräumigen Landschaftsschutzes zu stärken und damit zur nachhaltigen Entwicklung strukturschwacher Regionen in Georgien beizutragen. Damit soll die Biodiversität besser geschützt, die Integrität von Ökosystemen erhalten und die nachhaltige Erbringung ihrer ökosystemarer Dienstleistungen sichergestellt werden.Im Rahmen des Vorhabens soll die Agency for Protected Areas (APA) dabei unterstützt werden, neue Schutzgebiete einzurichten und bestehende besser zu verwalten. Dabei soll vor allem die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen durch die lokale Bevölkerung in den Schutzgebieten und ihren Pufferzonen (support zones) gemeinsam mit den Nutzergruppen geplant und nachhaltig ausgerichtet werden. Ein weiterer Fokus wird auf die Entwicklung von Ökotourismus-Angeboten im Umfeld von ausgewählten Naturdenkmälern gelegt.In der autonomen Provinz Adscharien soll die Forstverwaltung (Adjara Forest Agency (AFA)) dabei unterstützt werden, ein modernes Forstwirtschaftskonzept umzusetzen, bei dem erstmals ausgebildete Waldarbeiter den Holzeinschlag gemäß moderner Forstmanagementpläne vornehmen sollen. Damit soll die derzeitige, nicht nachhaltige Praxis abgelöst werden, bei der die Privatleute selbst den Einschlag vornehmen (social cutting).Zielgruppe des Vorhabens ist die ländliche Bevölkerung in den Anrainergemeinden der priorisierten Schutzgebiete sowie der Waldgebiete Adschariens, die auf die Versorgung mit Feuerholz angewiesen sind.