Wohnraum für Binnenvertriebene (IOM) III

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201967876
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Ukraine
Finanzierungsvolumen
€ 21.900.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 21.900.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
20.11.2023 - 31.12.2028 (geplant)
Startdatum
20.11.2023
Geplantes Enddatum
31.12.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
INTERNATIONAL ORGANIZATION FOR MIGRATION
Sektoren übergeordnet
Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Niedrigkostenwohnungsbau
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Wohnraum-Fuer-Binnenvertriebene-Iom-Iii-41039.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Vorhaben Wohnraum für Binnenvertriebene (IOM/ISP) soll bedarfsgerechten und bezahlbaren Wohnraum für Binnenflüchtlinge in der Ukraine schaffen. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat eine der größten humanitären Krisen aller Zeiten ausgelöst und die ohnehin schwierige Wohnraumsituation eskalieren lassen. Als Folge dessen waren Anfang des Jahres 2023 mehr als 5,4 Millionen Menschen im Land auf der Flucht. Darüber hinaus gibt es in der Ukraine schätzungsweise 5,6 Millionen Rückkehrende. Während die humanitären Maßnahmen zur Bewältigung der Krise fortgesetzt werden, besteht für Binnenvertriebene und andere vom Konflikt betroffene Bevölkerungsgruppen wie aufnehmende Gemeinden ein dringender Bedarf an Wohnraum. Der IOM Vertreibungsbericht, 2022, zeigt, dass schätzungsweise 785.000 Binnenvertriebene in der Ukraine planen, sich an ihrem derzeitigen Aufenthaltsort zu integrieren. Von den Binnenvertriebenen, die hoffen, sich an ihrem derzeitigen Aufenthaltsort integrieren zu können, äußern 44 % den Bedarf an Unterstützung bei der Ansiedlung. Ziel des Projekts ist daher die Verbesserung der Lebensbedingungen von Binnenvertriebenen und anderen vom Konflikt betroffenen Bevölkerungsgruppen durch die Bereitstellung von erschwinglichem und sozialem Wohnraum. Zu diesem Zweck wird der Bestand an erschwinglichem und sozialem Wohnraum in ausgewählten Gemeinden (städtischen Gemeinschaften) erweitert, wobei die ordnungsgemäße Instandhaltung und finanzielle Verwaltung dieser Bestände sichergestellt wird. Projektträger ist die International Organization for Migration (IOM). In Abstimmung mit dem Ministerium für die Wiedereingliederung der vorübergehend besetzten Gebiete der Ukraine (MRTOT) konnten städtische Siedlungen in den Regionen Poltawa und Kirowohrad identifiziert und vorausgewählt werden.