Wiederaufforstung und Waldschutz durch Kleinbauern

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201968239
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Brasilien
Finanzierungsvolumen
€ 13.100.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 3.266.987,60
Noch verfügbar
€ 9.833.012,40
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
17.02.2023 - 31.12.2028 (geplant)
Startdatum
17.02.2023
Geplantes Enddatum
31.12.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
INSTITUTO TERRA
Sektoren übergeordnet
Umweltschutz allgemein
Sektoren untergeordnet
Biodiversität
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Wiederaufforstung-Und-Waldschutz-Durch-Kleinbauern-43781.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Entwaldung und nicht angepasste Landnutzung führen zur Degradierung der natürlichen Ressourcen und beeinträchtigen die Wasserproduktionskapazität der Quellen in der Region Rio Doce. Das Vorhaben leistet daher einen Beitrag zur Wiederaufforstung und den Waldschutz durch Kleinbauern. Ziel des Vorhabens ist es, Wälder auf degradierten landwirtschaftlichen Flächen wieder aufzuforsten und Quellen wiederherzustellen. Das Vorhaben trägt somit zum Schutz des globalen Klimas (SGD 13), zum Erhalt der biologischen Vielfalt (SDG 15) und zur Verfügbarkeit und nachhaltigen Bewirtschaftung von Wasser (SDG 6) bei.Die Zuschussmittel des FZ-Moduls in Höhe von 13,1 Mio. Euro dienen der Finanzierung von Aufforstungen mit heimischen Baumarten, sodass Quellen wiederhergestellt werden können. Zudem werden vier Demonstrationseinheiten zur gezielten Förderung der Agroforstwirtschaft sowie Maßnahmen zur Umweltbildung finanziert. Der Empfänger und Projektträger ist die brasilianische Nichtregierungsorganisation (NRO) Instituto Terra mit Sitz in Aimorés, im Bundesstaat Minas Gerais. WWF Brasilien fungiert als Kooperationspartner. Als Zielgruppe profitieren vor allem lokale Kleinbauern und deren Familien. Sie werden im Rahmen der Maßnahmen in ressourcenschonenden Landnutzungsformen geschult. Frauen, Kinder und Jugendliche werden ebenso gezielt durch Umweltbildungsmaßnahmen gefördert.Das Vorhaben wird im tropischen Küstenwald Brasiliens, der Mata Atlântica, umgesetzt. Das Projektgebiet erstreckt sich über die Bundesstaaten Minas Gerais und Espírito Santo.