Integriertes Umweltmanagement mit indigenen Völkern in Zentralamerika II
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201968569
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Amerika
- Finanzierungsvolumen
- € 10.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 3.223.966,53
- Noch verfügbar
- € 6.776.033,47
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 11.09.2023 - 31.12.2029 (geplant)
- Startdatum
- 11.09.2023
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2029
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- ASOCIACIÓN COORDINADORA INDÍGENA Y CAMPESINA DE AGROFO
- Sektoren übergeordnet
- Umweltschutz allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Biodiversität
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Integriertes-Umweltmanagement-Mit-Indigenen-Voelkern-In-Zentralamerika-Ii-42796.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Zentrales Anliegen des FZ-Moduls ist es, die Identifikation, Ausweisung und Anerkennung von Gebieten außerhalb von staatlichen Schutzgebieten zu fördern, deren Hauptanliegen nicht der Schutz der Natur ist, die jedoch durch effektive Maßnahmen die Biodiversität als Nebenprodukt langfristig erhalten - so zum Beispiel indigene Territorien mit geringer menschlicher Nutzung (sog. Other Effective Area-Based Conservation Measures, OECMs). Damit leistet das Vorhaben einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung des internationalen Post-2020 Global Biodiversity Framework, insbesondere zur Erreichung des strategischen Ziels 1 (Reducing threats to biodiversity) und dessen Kernziel 3. Im Rahmen des Moduls werden Indigene Völker und lokale Gemeinschaften (Zielgruppe) dafür honoriert (finanziell kompensiert), dass sie den Erhalt der biologischen Vielfalt in denen von ihnen kollektiv gemangten Gebieten langfristig gewährleisten und dadurch wichtige Ökosystemleistungen bereit-stellen. Die aus Projektmitteln finanzierten Kompensationszahlungen können zur anteiligen Finanzierung von gemeinwohlorientierten Investitionen in den Gemeinschaften verwendet werden, die in partizipativ entwickelten, lokalen Entwicklungsplänen festgelegt werden. Ziel des FZ-Moduls ist es, dass Indigene Völker und lokale Gemeinschaften in Zentralamerika langfristig einen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität in strategisch bedeutenden Ökosystemen leisten, ihre Lebensgrundlage sichern und ihre Selbstbestimmung stärken.Direkte Zielgruppe sind indigene Völker und lokale Gemeinschaften, die strategisch bedeutende Ökosysteme in priorisierten Landschaften Zentralamerikas schützen und deren natürliche Ressourcen nachhaltig nutzen. Nach derzeitigen Schätzungen des Projektträgers werden etwa 20.000 Menschen von den Maßnahmen des Vorhabens direkt profitieren.