FCTI: Finanzierung für die Ausbildungsinitiative mit Ägypten

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201968601
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Ägypten
Finanzierungsvolumen
€ 26.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 928.249,00
Noch verfügbar
€ 25.071.751,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
13.12.2022 - 31.03.2031 (geplant)
Startdatum
13.12.2022
Geplantes Enddatum
31.03.2031
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
ARABISCHE REPUBLIK AEGYPTEN
Sektoren übergeordnet
Sekundarbildung
Sektoren untergeordnet
Berufliche Bildung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Fcti-Finanzierung-Fuer-Die-Ausbildungsinitiative-Mit-Aegypten-43120.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Die ägyptische Wirtschaft leidet unter einem Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften. Zugleich gibt es eine sehr hohe Anzahl arbeitssuchender Jugendlicher. Durch das hohe Bevölkerungswachstum strömen jährlich etwa 1 Mio. Jugendliche auf den Arbeitsmarkt, von denen die meisten keine Anstellung im formellen Sektor finden. Eine zentrale Ursache dieses Missverhältnisses ist die unzureichende Berufsausbildung an öffentlichen Berufsschulen. Die Absolventen verfügen nicht über die Fähigkeiten, die im Privatsektor benötigt werden. Dies führt dazu, dass ca. jeder dritte Ägypter unter 25 Jahren arbeitslos ist. Die ägyptische Regierung hat die Notwendigkeit einer umfassenden Transformation im Berufsbildungssektor erkannt und die Reform Technical Education 2.0 auf den Weg gebracht.Das Vorhaben steht im Kontext der deutsch-ägyptischen Ausbildungsinitiative und unterstützt die Berufsbildungsreform der ägyptischen Regierung. Ziel ist es, mit einer arbeitsmarktrelevanten, qualitativ hochwertigen und praxisorientierten Berufsbildung die Beschäftigungssituation junger Erwachsener zu verbessern und zugleich die lokale Wirtschaft zu fördern.Hierfür finanziert das Vorhaben die Gestaltung, den Bau, die Ausstattung und die Inbetriebnahme von mehreren sektoralen Kompetenzzentren. Diese sollen als Marke und Qualitätssiegel für die Bereitstellung einer qualitativ hochwertigen und praxisorientierten Ausbildung entwickelt werden, die sich an den Bedürfnissen des regionalen und sektoralen Arbeitsmarktes, sowie am Potential für Umwelt- und Ressourcenschutz orientiert. Insbesondere soll ein Kompetenzzentrum die Produktion in den Sektoren umweltfreundlicher machen und den Schülern die dafür nötigen Kompetenzen vermitteln. Die maßgeschneiderte Ausbildung befähigt die Schüler zu einer Tätigkeit in einem arbeitsmarktrelevanten Bereich (vornehmlich im grünen Bereich), und die Unternehmen haben die Möglichkeit, die Qualifizierung ihrer künftigen Mitarbeiter aktiv mitzugestalten.