Klimaschutz im Wassersektor: Energieeffizienz und erneuerbare Energien VI

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201969005
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Jordanien
Finanzierungsvolumen
€ 40.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 214.776,74
Noch verfügbar
€ 39.785.223,26
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Darlehen
Laufzeit
20.12.2022 - 30.12.2030 (geplant)
Startdatum
20.12.2022
Geplantes Enddatum
30.12.2030
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
HASCHEMITISCHES KOENIGREICH VON JORDANIEN
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Wasserversorgung - große Systeme
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Klimaschutz-Im-Wassersektor-Energieeffizienz-Und-Erneuerbare-Energien-Vi-42875.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Der King-Abdallah-Kanal (KAC) führt Wasser vom nördlichen bis zum südlichen Jordantal, das sowohl der Trinkwasserversorgung als auch Bewässerungszwecken dient. Das hohe Alter und der schlechte Zustand des KAC, aber auch unautorisierte Entnahmen, tragen zu erheblichen Wasserverlusten entlang des Kanals bei, während gleichzeitig das Wasser in Jordanien immer knapper wird und teure neue Ressourcen, v.a. durch die energieintensive Entsalzung von Meer- und Brackwasser, erschlossen werden müssen, um den Wasserbedarf des Landes mittelfristig zu decken. Im Rahmen des Vorhabens soll daher der nördliche Abschnitt des KAC auf voller Länge von 65km rehabilitiert sowie ergänzende Ausrüstungsgegenstände für Betrieb und Wartung beschafft werden. Ein paralleles Investitionsvorhaben der Europäischen Investitionsbank konzentriert sich hingegen auf den südlichen Abschnitt des KAC.Ziel des FZ-Vorhabens ist es dabei, Wasserverluste zu reduzieren und die verfügbare Trinkwassermenge für Irbid und Amman zu erhöhen. Damit soll der Bedarf für die kosten- und energieintensive Nutzung alternativer Ressourcen gemindert und ein Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel geleistet werden, indem die knappen Wasserressourcen Jordaniens geschützt werden.Die Zielgruppe ist zum einen die Bevölkerung in den Großregionen Amman und Irbid, die von einer gesicherten Wasserversorgung profitiert. Zum anderen profitieren die öffentlichen Wasserversorgungsunternehmen sowie die Water Authority Jordan (WAJ), da sie die Trinkwasserversorgung durch die zusätzlichen Wassermengen aus dem KAC insgesamt kostengünstiger bestreiten können und in geringerem Maße entsalztes Wasser benötigen. Projektträger ist die dem jordanischen Wasserministerium (Ministry of Water and Irrigation, MWI) nachgeordnete Behörde Jordan Valley Authority (JVA).