Grenzüberschreitendes Biosphärenreservat WAP-Region

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201969161
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Burkina Faso
Finanzierungsvolumen
€ 10.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 10.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
13.12.2019 - 31.12.2027 (geplant)
Startdatum
13.12.2019
Geplantes Enddatum
31.12.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
BURKINA FASO
Sektoren übergeordnet
Umweltschutz allgemein
Sektoren untergeordnet
Biodiversität
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Grenzueberschreitendes-Biosphaerenreservat-Wap-Region-36407.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Kernproblem: Die einzigartige, schützenswerte Biodiversität im burkinischen Teil des WAP-Komplexes (Parks W, Arly und Pendjari) ist durch einen hohen Nutzungsdruck auf die natürlichen Ressourcen Boden (für die Landwirtschaft), Wasser (als Viehtränke), Flora (illegaler Holzeinschlag, Weidegründe) und Fauna (Wilderei und Fischerei) sowie die sich stetig verschlechternde Sicherheitslage gefährdet. Nur ein funktionierendes Schutzgebietsmanagement kann den langfristigen Erhalt der biologischen Vielfalt sicherstellen. Die Parkverwaltungen sind jedoch chronisch unterfinanziert und in Ermangelung ausreichender Finanzierungsquellen nicht in der Lage auf die aktuellen Herausforderungen angemessen zu reagieren.Modulziel: Die FSOA ermöglicht durch eine regelmäßige, langfristige Finanzierung die effiziente Verwaltung und die Sicherung des Fortbestands der Schutzgebiete des in Burkina Faso gelegenen Teils des grenzüberschreitenden WAP Nationalparkkomplexes. Wesentliche Outputs: - Die Finanzlage der burkinischen Schutzgebiete des WAP-Komplexes hat sich verbessert.- Die Konfliktpräventions- und Konfliktlösungsbedingungen in den Schutzgebieten haben sich verbessert.- Die Infrastrukturbedingungen für ein effizientes Schutzgebietsmanagement haben sich verbessert.- Die Personalbedingungen für ein effizientes Schutzgebietsmanagement haben sich verbessert.Zielgruppe: Betroffene des Vorhabens sind die Parkverwaltungen und ihre Mitarbeiter sowie die Anrainerbevölkerung der Schutzgebiete. Beitrag zur nationalen Umsetzung der Agenda 2030: Das Modul leistet einen Beitrag zur Erreichung des 15. Ziels für nachhaltige Entwicklung (Landökosysteme schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern, Wälder nachhaltig bewirtschaften, Wüstenbildung bekämpfen, Bodenverschlechterung stoppen und umkehren und den Biodiversitätsverlust stoppen.