Waldschutz in der brasilianischen Amazonasregion - Entwaldungskontrolle

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201969252
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Brasilien
Finanzierungsvolumen
€ 21.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 14.979.032,00
Noch verfügbar
€ 6.020.968,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
11.04.2023 - 31.12.2027 (geplant)
Startdatum
11.04.2023
Geplantes Enddatum
31.12.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
FUNDACAO AMAZONIA SUSTENTAVEL (FAS)
Sektoren übergeordnet
Umweltschutz allgemein
Sektoren untergeordnet
Umweltpolitik und -verwaltung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Waldschutz-In-Der-Brasilianischen-Amazonasregion---Entwaldungskontrolle-47470.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Der Amazonas-Regenwald hat eine globale Bedeutung für das Klima und den Erhalt der Artenvielfalt. Zunehmende Abholzung bedroht jedoch dieses einzigartige Ökosystem und führt neben dem irreversiblen Verlust der Biodiversität zu erhöhten Treibhausgasemissionen, die wiederum für die steigende Erderwärmung verantwortlich sind. Das Vorhaben fördert eine effiziente Entwaldungskontrolle, wodurch der Regenwald langfristig vor Abholzung und Waldbränden geschützt wird.Ziel des Vorhabens ist es, klimaschädliche Treibhausgasemissionen aus der Entwaldung im brasilianischen Amazonasgebiet zu vermindern. Dadurch trägt das Vorhaben zum Schutz des globalen Klimas (SGD 13) und zum Erhalt der biologischen Vielfalt (SDG 15) bei.Das Vorhabens ist Teils des Programms Floresta em Pé, das ergebnisbasierte Finanzierung für den Tropenwaldschutz auf bundesstaatlicher Ebene bereitstellt. Zuschussmittel von bis zu 21 Mio. EUR werden dabei im Einklang mit dem REDD+ Mechanismus der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) für Emissionsminderungen aus vermiedener Entwaldung ausgezahlt. Für eine Übergangszeit können Vergütungen gegen messbare Erfolge in der Waldschutzpolitik erfolgen. Die ausgezahlten Mittel fördern neben der Entwaldungskontrolle auch nachhaltige, waldbasierte Wertschöpfungsketten auf lokaler Ebene (Benefit-Sharing). In dieser Weise wird in die Verbesserung der Lebensverhältnisse der im und vom Wald lebenden Bevölkerungsgruppen reinvestiert. Träger des Vorhabens ist die gemeinnützige Stiftung FAS (Fundação Amazônia Sustentável) mit Sitz in Manaus (Brasilien), die das Vorhaben in Kooperation mit den Umweltorganen in den Bundesstaaten Amazonas und Pará umsetzt. Als Zielgruppe profitieren vor allem indigene Völker, traditionelle Gemeinschaften, Kleinbauern und Betriebe der Land-, Forst- und Viehwirtschaft, die den Wald und seine natürlichen Ressourcen nachhaltig nutzen. Frauen und Jugendliche werden besonders gefördert.