Regenwasserableitung Bamako

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201969260
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Mali
Finanzierungsvolumen
€ 20.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 1.833.428,51
Noch verfügbar
€ 18.166.571,49
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
22.12.2020 - 13.12.2027 (geplant)
Startdatum
22.12.2020
Geplantes Enddatum
13.12.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK MALI
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Sanitärversorgung und Abwassermanagement - große Systeme
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Regenwasserableitung-Bamako-46954.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Kernproblem: Die globale Erwärmung führt zu einer veränderten Verteilung und Charakteristik der Niederschläge: Es wird erwartet, dass extreme Wetterausprägungen wie z.B. Starkregen und die daraus eventuell resultierenden Überschwemmungen in bestimmten Regionen zunehmen werden. Dies gilt auch für die malische Hauptstadt Bamako, für die infolge des Klimawandels intensivere Starkregenereignisse erwartet werden, die vermutlich auch häufiger eintreten.Modulziel: Ziel des Vorhabens ist es, die von Überflutungen ausgehende gesundheitliche Gefährdung der Bevölkerung und die Schäden an Eigentum und Infrastruktur in besonders stark betroffenen Gebieten der malischen Hauptstadt Bamako nachhaltig zu mindern. Hierfür sollen zwei natürliche, nur zu bestimmten Zeiten wasserführende Flussläufe (sog. Marigots) ausgebaut und Wasserrückhalteräume geschaffen werden. Wesentliche Outputs: Bei den einzelnen Maßnahmen und Leistungen des Vorhabens handelt es sich überwiegend um einfache, arbeitsintensive Baumaßnahmen wie den Ausbau, bzw. Neubau von Brücken und Straßendurchlässen, die Befestigung der Ufer, die Befestigung der Flusssohle, die Einrichtung von Rückhalte- und Überflutungsräumen sowie der Bau von Sport- und Freizeiteinrichtungen in diesen Rückhalte- und Überflutungsräumen. Zielgruppe: Insgesamt können mit den bereitgestellten Finanzierungsmitteln etwa 900.000 Bewohner der Stadt Bamako direkt vor den negativen Folgen von Überflutungen geschützt werden. Indirekt profitiert die gesamte Stadtbevölkerung Bamakos (aktuell etwa 2,3 Mio. Einwohner) über die verminderte Ansteckungsgefahr bei Infektionskrankheiten.Beitrag zur nationalen Umsetzung der Agenda 2030: Das Modul wird dem Kernthema Verantwortung für unseren Planeten: Klima und Energie, Just Transition und dem Aktionsfeld Nachhaltige Stadtentwicklung zugeordnet.