Unterstützung der beruflichen Bildung
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201969351
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Usbekistan
- Finanzierungsvolumen
- € 16.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 200.000,00
- Noch verfügbar
- € 15.800.000,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 08.11.2023 - 31.01.2028 (geplant)
- Startdatum
- 08.11.2023
- Geplantes Enddatum
- 31.01.2028
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- MINISTRY OF INVESTMENT, INDUSTRY AND TRADE UZBEKISTAN
- Sektoren übergeordnet
- Sekundarbildung
- Sektoren untergeordnet
- Berufliche Bildung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Unterstuetzung-Der-Beruflichen-Bildung-46770.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Eine der größten Herausforderungen auf dem usbekischen Arbeitsmarkt ist die strukturelle Diskrepanz zwischen den Anforderungen des Arbeitsmarktes und den vorhandenen Qualifikationen der Arbeitnehmerschaft. Die Arbeitslosigkeit in Usbekistan ist insgesamt hoch - vor allem unter der jüngeren Bevölkerung (15 %) und unter Frauen (13 %). Zu geringe Investitionen in den Berufsbildungssektor haben zu einer geringen Ausbildungsqualität geführt. Außerdem ist die Berufsausbildung nicht ausreichend an den Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgerichtet, was dazu führt, dass Unternehmen den Mehrwert von Berufsbildung unterschätzen. Die Regierung sieht kurzfristige, praxisorientierte Berufsbildung- und Weiterqualifizierung von arbeitssuchenden Menschen als wichtiges Instrument, um die Ausbildungslücke zu schließen und den Fachkräftemangel zu reduzieren. Ziel des Vorhabens ist daher, die Kapazitäten und die Arbeitsmarktrelevanz der praktischen Berufsbildung in Usbekistan zu verbessern. So leistet das Vorhaben einen Beitrag dazu, die Beschäftigungsfähigkeit arbeitsloser Menschen zu erhöhen und ihre Einkommensmöglichkeiten zu verbessern. Durch die Ausweitung des Angebots an qualifizierten Fachkräften trägt das Vorhaben indirekt dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit von regionalen Unternehmen und die wirtschaftliche Entwicklung der ländlichen Gegenden, wo sich die geförderten Monozentren primär befinden, zu stärken. Wesentliche Maßnahmen sind Sanierung bzw. Renovierung ausgewählter Monozentren, die Bereitstellung von technischer Ausstattung für praktische Berufsausbildung sowie die Stärkung der Kapazitäten und des Managements der Monozentren. Zur Zielgruppe zählen primär arbeitslose Menschen sowie sekundär insbesondere junge Menschen und Frauen, die disproportional häufig von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Projektträger des Vorhabens ist das Ministry of Employment and Poverty Reduction (MEPR). Das Vorhaben wird an sieben vom MEPR ausgewählten Monozentren umgesetzt.