Elektro-mechanische Rehabilitierung des Wasserkraftwerkes Fierza (DKTI)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201969401
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Albanien
- Finanzierungsvolumen
- € 40.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 0,00
- Noch verfügbar
- € 40.000.000,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Darlehen
- Laufzeit
- 23.12.2021 - 30.12.2027 (geplant)
- Startdatum
- 23.12.2021
- Geplantes Enddatum
- 30.12.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- REPUBLIK ALBANIEN MINISTRY OF FINANCE
- Sektoren übergeordnet
- Energieerzeugung, erneuerbare Quellen
- Sektoren untergeordnet
- Wasserkraftwerke
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Elektro-Mechanische-Rehabilitierung-Des-Wasserkraftwerkes-Fierza-Dkti-46741.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Im Rahmen des Vorhabens sollen Rehabilitierungsmaßnahmen im Wasserkraftwerk (WKW) Fierza in Nordalbanien vorgenommen werden. Das WKW Fierza ist eines der drei großen staatlichen Wasserkraftwerke entlang der Drin Kaskade: Fierza, Komani und Vau I Dejes. Mit einer installierten Leistung von 500 MW und einer durchschnittlichen jährlichen Erzeugung von 1.328 GWh erbringt es rund ein Viertel der inländisch generierten Strommenge. In die staatliche Infrastruktur zur Stromerzeugung wurde in den vergangenen Jahrzehnten aufgrund der schwierigen finanziellen Situation des gesamten Energiesektors nur unzureichend investiert, sodass wichtige Erhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen ausblieben. Das Wasserkraftwerk Fierza wurde vor mehr als 40 Jahren errichtet und befindet sich nunmehr in einem prekären Zustand, der mitunter zu Versorgungsengpässen mit signifikanten negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft führt. Erzeugungsausfälle müssen durch teure Stromimporte aus dem Ausland kompensiert werden und die technischen Verluste von rund 4 % führen zu einem signifikanten monetären Verlust und zusätzlichen Treibhausgasemissionen. Das Vorhaben soll die drängendsten Probleme hinsichtlich von zwei stark veralteten Turbinen und vier Generatoren adressieren und somit zu einer Verlängerung der Lebensdauer des WKW um mind. 30 Jahre sowie zu einer Erhöhung der Zuverlässigkeit, Effizienz und Kapazität des WKW führen. Durch die Investition wird letztlich ein positiver Beitrag dazu geleistet, dass Privathaushalte und Unternehmen verlässlich und kosteneffizient mit Strom versorgt werden können und sich hohe Stromimportpreise nicht zunehmend entweder auf die Endverbraucherpreise oder das Staatsbudget auswirken und somit die Leistungsbilanz schwächen. Projektträger ist die staatliche Stromerzeugungsgesellschaft KESH. Zielgruppe des Vorhabens sind alle an das Stromnetz angeschlossenen Verbraucher.