Begleitmaßnahme Nachhaltige Urbane Mobilität - TUMI (DKTI)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201970144
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Georgien
Finanzierungsvolumen
€ 2.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 379.258,38
Noch verfügbar
€ 1.620.741,62
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
13.09.2022 - 31.12.2028 (geplant)
Startdatum
13.09.2022
Geplantes Enddatum
31.12.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK GEORGIEN
Sektoren übergeordnet
Transport und Lagerhaltung
Sektoren untergeordnet
Verkehrspolitik und -verwaltung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Begleitmaßnahme zum DKTI/IKLU Vorschlag für das Vorhaben INPRO 37948 Energieeffiziente städtische Mobilitäts-/ Entwicklungskonzepte in Georgien.Das Vorhaben umfasst Investitionen im Bereich transformativer urbaner Mobilität in Georgien. Die Maßnahmen sollen zur Stärkung der wirtschaftlichen Entwicklung (einschließlich Tourismus), zur sozialen Integration benachteiligter Bevölkerungsgruppen, zur Verbesserung der Gesundheits- und Lebensbedingungen auf kommunaler Ebene und zur Erhöhung der Energieeffizienz und des Klimaschutzes beitragen.In Georgien leben 57% der Bevölkerung in Städten. Der Verkehrssektor ist schon heute der Sektor mit dem höchsten Energieverbrauch und zählt zu den größten Emittenten klimaschädlicher Treibhausgase in Georgien. Er hat gemäß dem Entwurf des ersten Nationalen Energieeffizienz-Aktionsplans (NEEAP, Februar 2017) das zweithöchste Einsparpotenzial.Die georgische Regierung hat in nationalen Strategien wie dem nationalen Klimaschutzbeitrag (INDC) und dem NEEAP Investitionen in Energieeffizienz und nachhaltige Infrastruktur als zentralen Beitrag zum Klimaschutz definiert. Im Rahmen der INDC hat Georgien zudem vertikal integrierte Mitigationsmaßnahmen (vNAMA) im Bereich urbaner Mobilität vorbereitet, die als Basis für Umsetzungsmaßnahmen für eine nachhaltige städtische Mobilität dienen sollen. Im aktuellen Dialog mit politischen Entscheidungsträgern aus Georgien wurden gemeinsam mit der GIZ Ansatzpunkte für eine EZ-Unterstützung der Stadtverwaltung in der strategischen Verkehrsentwicklung eruiert. Die Städte Tiflis und Batumi haben substanzielles Interesse gezeigt und um Unterstützung bei verschiedenen Maßnahmen im Bereich urbaner Mobilität gebeten. Gestaltung des Vorhabens:Ziel ist die Entwicklung nachhaltiger und innovativer Mobilitätskonzepte und die Implementierung von zugehörigen Investitionsmaßnahmen. Diese können ggf. künftig auch auf weitere urbane und semi-urbane Zentren übertragen werden. Das Vorhaben dient den georgischen Klimaschutzverpflichtungen (INDC, vNAMA und NEEAP) und ist im Einklang mit der BMZ-Initiative für transformative urbane Mobilität (TUMI), den Bestrebungen des Pariser Klimaabkommens und der Agenda 2030 (SDG) sowie den Zielen einer Anpassung an den Klimawandel und Verringerung der Treibhausgasemissionen im Rahmen der DKTI. Neben Beiträgen zu den SDG 3, 7, 11 und 13 (Gesundheit, Bezahlbare und saubere Energie, Nachhaltige Städte, Maßnahmen zum Klimaschutz), tragen die Projekteinsbesondere zur klimafreundlichen Verkehrswende Georgiens bei und leisten darüber hinaus durch erschwingliche und bedarfsorientierte Verkehrsangebote einen Beitrag zur sozialen Integration alter, körperlich beeinträchtigter und armer Bevölkerungsschichten. Ebenfalls positiv wirken sich die Anpassungen im öffentlichen Verkehrssystem auf das wirtschaftliche Wachstum und die Lebensbedingungen in Form verringerter Gesundheitsrisiken aufgrund einer Reduzierung der Luftverschmutzung und der Unfallraten aus. Darlehensnehmer wird voraussichtlich die Republik Georgien vertreten durch das Finanzministerium sein, Projektträger die StadtverwaltungTiflis.