Bekämpfung von Mangelernährung und Stärkung der Resilienz auf Gemeindeebene in Burundi

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202001139
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Burundi
Finanzierungsvolumen
€ 10.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 10.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
14.04.2021 - 31.12.2025
Startdatum
14.04.2021
Geplantes Enddatum
30.09.2026
Tatsächliches Enddatum
31.12.2025
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
UNITED NATIONS CHILDREN'S FUND
Sektoren übergeordnet
Basisgesundheitswesen
Sektoren untergeordnet
Grundlegende Ernährung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Bekaempfung-Von-Mangelernaehrung-Und-Staerkung-Der-Resilienz-Auf-Gemeindeebene-In-Burundi-47962.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Ziel des FZ-Vorhabens ist die Verbesserung der Ernährungs- und Nahrungsmittelsicherheit insbesondere für Kinder sowie schwangere und stillende Frauen in vier Provinzen in Burundi und Stärkung der Resilienz für vulnerable Haushalte auf Gemeindeebene. Direkte (oder primäre) Zielgruppe sind Kinder unter zwei Jahren, Schwangere und stillende Mütter. Zusätzlich werden mit den Maßnahmen auch Kinder bis zu fünf Jahren und Jugendliche sowie besonders vulnerable Haushalte gefördert . Die indirekte Zielgruppe umfasst die Bevölkerung in den Programmprovinzen und -distrikten (rd. 1,8 Millionen Menschen), die stark von der derzeitigen prekären Nahrungsmittelversorgung betroffen sind (z-B. durch Sensibiliserungskampagnen über Radio, oder die bessere Verfügbarkeit von angereichertem Mehl). Direkte Zielgruppe sind ca. 450.000 direkt Begünstigte jährlich. Das FZ-Vorhaben sieht einen Mix multisektoraler, bedarfsorientierter Maßnahmen vor und umfasst ernährungssensitive und -spezifische Interventionen durch Anwendung eines gemeindebasierten Ansatzes. Hierzu zählen u.a. ernährungssensitive Cash Transfers begleitet durch ernährungsbezogene Sensibilisierungsmaßnahmen, die sich vor allem an schwangere und stillende Frauen richten bzw. Frauen mit Kindern unter zwei Jahren. Darüber hinaus werden ernährungsspezifische Interventionen u.a. durch Spezialnahrung für Kinder unter zwei Jahren umgesetzt.Empfänger der FZ-Mittel sind das Welternährungsprogramm (World Food Programme - WFP) und das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (United Nations Childrens Fund - UNICEF). Die beiden UN-Organisationen sind auch Träger der Maßnahme und werden das Vorhaben gemeinschaftlich entsprechend der jeweils definierten Zuständigkeiten und Kernkompetenzen durchführen.Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf insgesamt 15,0 Mio. EUR, die aus SEWOH-Mitteln finanziert werden. Der Implementierungszeitraum der Leistungen des Gesamtprojekts beträgt insgesamt 60 Monate.