Strategische Weiterentwicklung des Global Crop Diversity Trust
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202001253
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Keiner Förderregion zugeordnet
- Finanzierungsvolumen
- € 4.100.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 4.098.322,56
- Noch verfügbar
- € 1.677,44
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.01.2021 - 13.11.2025
- Startdatum
- 01.01.2021
- Geplantes Enddatum
- 30.06.2024
- Tatsächliches Enddatum
- 13.11.2025
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
- Sektoren übergeordnet
- Landwirtschaft
- Sektoren untergeordnet
- Landwirtschaftliche Forschung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Strategic Development of the Global Crop Diversity Trust (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202001253; Strategische Weiterentwicklung des Global Crop Diversity Trust (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202001253
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation Landwirtschaftliche Erträge und die Qualität der Ernährung hängen zu einem großen Teil von geeignetem Saatgut ab. Um nahrhafteres und an den Klimawandel angepasstes Saatgut zu züchten, ist oft ein Rückgriff auf die genetische Vielfalt der Nutzpflanzen und ihrer wilden Artverwandten nötig. Deren genetische Vielfalt, oder Agrobiodiversität, nimmt jedoch stetig ab. Daher wurde 2004 der Stiftungsfonds Crop Trust von der internationalen Staatengemeinschaft ins Leben gerufen. Der in Bonn angesiedelte Fonds hat den Auftrag, die Agrobiodiversität der Welt zu erhalten und nutzbar zu machen. Dafür finanziert er wichtige Genbanken auf der ganzen Welt, in denen Saatgutproben für die Nutzpflanzenzüchtung aufbewahrt werden. Allerdings verfügt der Crop Trust bis heute nicht über die nötigen finanziellen Mittel, um seine Aufgaben im geplanten Umfang zu erfüllen. Ziel: Der Crop Trust kann die weltweite Agrobiodiversität besser bewahren und nutzbar machen. Vorgehensweise Das Vorhaben begleitet den Global Crop Diversity Trust bei der institutionellen Weiterentwicklung und strategischen Neuaufstellung, um dessen langfristige Finanzierung zu gewährleisten. Die zentralen Handlungsfelder sind: 1. Eine Finanzierungsstrategie formulieren Der Crop Trust analysiert und bewertet innovative Finanzierungsmechanismen. Dazu überprüft das Vorhaben die Finanzierungsziele und entwickelt gemeinsam mit dem Fonds eine Gesamtstrategie für die langfristige Finanzierung des Crop Trust. Im Fokus stehen neue Finanzierungsmechanismen, bei denen zum Beispiel die Privatwirtschaft in den Crop Trust investiert oder freiwillige Abgaben leistet. 2. Genbanken unterstützen Die Zusammenarbeit mit der Globalen Forschungspartnerschaft für eine ernährungssichere Zukunft (Consultative Group on International Agricultural Research, CGIAR) und ihren Genbanken sowie mit regionalen und nationalen Genbanken wird erweitert. Das Vorhaben erarbeitet dabei gemeinsam mit den Genbanken und anderen Partnern Projektvorschläge für potenzielle Finanziers. Eine Studie untersucht zudem die Bedürfnisse von benachteiligten Gruppen, Frauen und Jugendlichen und wie sie bei der Bewahrung und Nutzbarmachung von Saatgut unterstützen können. 3. Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit Um die Finanzierungsziele zu erreichen, fördert das Vorhaben die Vernetzung mit privaten Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Organisationen in Deutschland. Kampagnen, Veranstaltungen und Initiativen sollen den Crop Trust vor allem in der deutschen Öffentlichkeit bekannter machen. Das Vorhaben unterstützt die Erarbeitung einer allgemeinen Strategie, um Genderaspekte zu berücksichtigen und die wichtige Rolle von Frauen im Bereich der Agrobiodiversität hervorzuheben. Dazu soll auch eine gendersensible Kampagne in der Öffentlichkeitsarbeit beitragen.