UNRWA Beschäftigungsförderung und Infrastruktur in Gaza, Phase II

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202018026
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Palästinensische Gebiete
Finanzierungsvolumen
€ 10.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 10.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
17.12.2020 - 31.12.2022
Startdatum
17.12.2020
Geplantes Enddatum
31.12.2022
Tatsächliches Enddatum
31.12.2022
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
UNITED NATIONS RELIEF AND WORK S AGENCY FOR PALESTINE REFUGEE
Sektoren übergeordnet
Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Multisektorale Hilfe für soziale Grunddienste; Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Unrwa-Beschaeftigungsfoerderung-Und-Infrastruktur-In-Gaza-Phase-Ii-46498.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ziel des Vorhabens ist die Stärkung der Resilienz palästinensischer Flüchtlinge durch die Schaffung von temporären Einkommensmöglichkeiten und die Heranführung an den Arbeitsmarkt (primäres Ziel) sowie die Aufrechterhaltung des Zugangs zu sozialen Basisdienstleistungen (sekundäres Ziel). Das Vorhaben leistet damit einen Beitrag zur Stabilisierung der Lebensgrundlage der Arbeiter und Arbeiterinnen und ihrer Familien, die im Kontext der Covid-19 Pandemie erneut erschüttert wird. Weiterhin trägt das Vorhaben durch Investitionen in die Infrastruktur und arbeitsbegleitende Trainingsmaßnahmen mittelfristig zur Anpassung der Begünstigten an den Krisenkontext im Gazastreifen bei. Das Vorhaben hat eine Laufzeit von 24 Monaten, beginnend im Januar 2021. Für das Vorhaben wird ein FZ-Beitrag in Höhe von EUR 10 Mio. aus dem Titel der Übergangshilfe bereitgestellt. Die Zielgruppe des Vorhabens sind palästinensische Flüchtlinge im arbeitsfähigen Alter (18-65 Jahre) (direkte Zielgruppe). Dabei sollen durch entsprechende Auswahlkriterien besonders arme Flüchtlinge berücksichtigt werden. Insgesamt sollen 5.370 Personen eine temporäre Beschäftigung erhalten. Mindestens 1.830 der Begünstigten sind Frauen. Die besondere Berücksichtigung von Universitätsabsolventen, die im Rahmen des Vorhabens arbeitsbegleitende Trainingsmaßnahmen absolvieren, zielt auf ihre Heranführung an den Arbeitsmarkt ab. Neben der direkten Zielgruppe der Beschäftigten profitieren durch das Vorhaben auch deren Familienmitglieder (insgesamt ca. 32.000 Personen), sowie die Nutzer der rehabilitierten Infrastruktur. Insgesamt beläuft sich die voraussichtliche Zahl der direkt und indirekt Begünstigten auf ca. 52.000 Flüchtlinge. Doppelzählungen können dabei nicht vollständig ausgeschlossen werden.