Local Infrastructure in Rural Anbar (LIRA)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202018174
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Irak
Finanzierungsvolumen
€ 15.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 15.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
22.12.2020 - 31.12.2024
Startdatum
22.12.2020
Geplantes Enddatum
30.09.2025
Tatsächliches Enddatum
31.12.2024
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
UNITED NATIONS OFFICE FOR PROJECT SERVICES (UNOPS)
Sektoren übergeordnet
Energieerzeugung, erneuerbare Quellen; Transport und Lagerhaltung; Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung; Wiederaufbau und Wiederherstellungsmaßnahmen
Sektoren untergeordnet
Kurzfristiger Wiederaufbau und Rehabilitierung unmittelbar nach Notsituationen; Straßenverkehrswesen; Solarenergie für Verbundnetze; Grundlegende Versorgung im Bereich Sanitärversorgung und Abwassermanagement
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Local-Infrastructure-In-Rural-Anbar-Lira-47427.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Die Zielsetzung dieses ÜH-Vorhabens ist die Stärkung der Resilienzfähigkeit der von Flucht betroffenen Bevölkerung durch Sanierung von kommunaler Basisinfrastruktur, Instandsetzung von Wohnraum und verbessertem Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen. Die entsprechenden Maßnahmen werden in ländlichen und peri-urbanen Regionen der Provinz Anbar umgesetzt. Die wichtigsten Hilfsmaßnahmen konzentrieren sich auf die Reparatur und Instandsetzung von beschädigtem Wohnraum (1.000 Wohneinheiten), die Instandsetzung kommunaler Infrastruktur wie Wasser-/ Abwassersysteme und Pumpstationen (10), Sanierung kommunaler Straßen (3 km) sowie die Installation von solarbetriebener Straßenbeleuchtung (600). Auch bei Wasserpumpen, die ersetzt werden müssen, werden solarbetriebene Pumpen eingesetzt. Des Weiteren werden lokale Verwaltungsmitarbeiter, Angehörige der Zielkommunen, Dorfälteste oder auch Mitglieder lokaler NGOs hinsichtlich wichtiger Fertigkeiten für die Instandsetzung und Wartung der zur Verfügung gestellten Technik unterrichtet (Photovoltaiksysteme). Zusätzlich wird die Bevölkerung der Zielkommunen für relevante Aspekte des Umweltschutzes und Nachhaltigkeit sensibilisiert. Das Vorhaben ist auf 4 Jahre angelegt (48 Monate), wobei das letzte Jahr die Gewährleistungsphase der instandgesetzten Infrastruktur darstellt.Gesamtvolumen dieser ersten Phase beläuft sich auf 15 Mio. EUR. Bei der Prüfung wurde ein VPT von 50 Mio. EUR mitgeprüft. Phasen II und III werden sehr wahrscheinlich zusätzliche Provinzen miteinbeziehen.