Integriertes Programm zur Resilienzförderung in Somalia (WFP)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202018448
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Somalia
Finanzierungsvolumen
€ 17.500.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 17.500.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
18.12.2020 - 31.12.2024
Startdatum
18.12.2020
Geplantes Enddatum
31.12.2024
Tatsächliches Enddatum
31.12.2024
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
UNITED NATIONS WORLD FOOD PROGRAMME
Sektoren übergeordnet
Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Multisektorale Hilfe für soziale Grunddienste
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Integriertes-Programm-Zur-Resilienzfoerderung-In-Somalia-Wfp-48362.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Kernproblem:Die fragile Sicherheitssituation in Südwesten Somalia und die Häufung von extremen Naturereignissen hat die Lebensgrundlagen der Bevölkerung teilweise zerstört und ihre Vulnerabilität stark erhöht. Die schwachen staatlichen Institutionen sind dabei kaum in der Lage, diesen Herausforderungen effektiv zu begegnen.Modulziel:Stärkung der sozioökonomischen Resilienz von Individuen, Haushalten und Gemeinden durch die Förderung ihrer Existenzgrundlagen, insbesondere der landwirtschaftlichen Produktion, sowie durch die Verbesserung des Zugangs zu angemessenen Basisdienstleistungen in den Bereichen Ernährung, Gesundheit, WASH und Bildung. Langfristig sollen der Zielgruppe damit bessere Bewältigungs- und Anpassungsmechanismen hinsichtlich ökonomischer und klimabedingter Schocks zur Verfügung stehen.Wesentliche Outputs:Das Programm wird gemeinschaftlich von UNICEF, WEP und FAO in der Region Gedo im Südwesten Somalias umgesetzt und umfasst folgende vier Komponenten: i) Schaffung der Voraussetzungen für ein sicheres und förderliches Lernumfeld und Bereitstellung von qualitativen Bildungsangeboten, insbesondere für benachteiligte Kinder und Jugendliche,ii) Verbesserung des Zugangs zu grundlegenden Dienstleistungen in den Bereichen Ernährung, Wasser-, Sanitärversorgung und Hygiene (WASH), um die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung zu stärken,iii) Stärkung und Diversifizierung von Lebensgrundlagen über die nachhaltige Steigerung der agro-pastoralen Produktion und den Aufbau landwirtschaftlicher Wertschöpfungsketten,iv) Förderung lokaler Regierungs- und Verwaltungskapazitäten, um sie in die Lage zu versetzen, ihrer Bevölkerung eigenständig und nachhaltig angemessene Basisdienstleistungen anzubietenZielgruppe:Die Zielgruppe sind bedürftige Haushalte, Kinder, schwangere und stillende Frauen sowie Binnenvertriebene in ausgewählten Distrikten der Region Gedo im Bundestaat Jubaland. Jährlich sollen ca. 146.000 Menschen von den Leistungspaketen profitieren. Beitrag zur nationalen Umsetzung der Agenda 2030:Die somalische Regierung bekennt sich zu den Sustainable Development Goals (SDG) und hat ihren nationalen Entwicklungsplan auf diese abgestimmt. Das Vorhaben wird zu SDG 2, 3, 4, 5, 6 sowie SDG 15 beitragen.