Zukunftsförderung für Jugendliche und junge Erwachsene inner- und außerhalb der Rohingya-Flüchtlingscamps, Phase III

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202018455
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Bangladesch
Finanzierungsvolumen
€ 8.500.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 8.500.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
03.12.2020 - 30.06.2024
Startdatum
03.12.2020
Geplantes Enddatum
30.06.2024
Tatsächliches Enddatum
30.06.2024
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
UNITED NATIONS CHILDREN'S FUND
Sektoren übergeordnet
Sekundarbildung; Grundbildung; Staat und Zivilgesellschaft allgemein
Sektoren untergeordnet
Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen; Grundlegende Alltagsfähigkeiten für Erwachsene; Sekundarschulbildung Stufe II
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Zukunftsfoerderung-Fuer-Jugendliche-Und-Junge-Erwachsene-Inner--Und-Ausserhalb-Der-Rohingya-Fluechtlingscamps-Phase-Iii-48273.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Vorhaben zielt darauf ab, die Zukunftsperspektiven von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in- und außerhalb der Rohingya-Flüchtlingscamps im Distrikt Coxs Bazar in Bangladesch zu verbessern. Mit seinem Fokus auf Schulbildung, Jugendschutz und Alltagskompetenzen für ältere Kinder und Jugendliche knüpft das Vorhaben an vorangegangene Vorhaben der Übergangshilfe zur Unterstützung des Bildungssektors im Rohingya-Krisenreaktionsmechanismus an. Zum einen wird in den temporären Lernzentren in den Rohingya-Flüchtlingslagern die Sekundarstufe für 12.000 Kinder der Klassenstufen 6 bis 12 eingeführt, der Unterricht wird nach myanmarischem Lehrplan erfolgen. Darüber hinaus werden über das KWI-finanzierte Vorhaben Angebote des Kinder- und Jugendschutzes für rd. 57.000 Menschen bereitgestellt, die Themen wie sexuelle Gewalt, Ausbeutung und geschlechtsspezifische Benachteiligung adressieren und sich sowohl an betroffene Kinder und Jugendliche richten als auch an Lehrkräfte, Eltern, Betreuungspersonen und die Gemeinschaft. So sollen Resilienz und Alltagskompetenzen der Zielgruppe gestärkt und negative Bewältigungsstrategien verhindert werden. In enger Zusammenarbeit mit zielgruppennahen Initiativen werden hierbei sowohl Rohingya-Flüchtlinge als auch gefährdete Kinder und Jugendliche aus den umliegenden Gemeinden adressiert. Projektträger und Empfänger des vom BMZ bereitgestellten Finanzierungsbeitrags in Höhe von 8,5 Millionen EUR ist das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF).