Stärkung der Resilienz von Schulkindern und lokaler Produktions- und Ernährungssysteme
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202018604
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Sudan
- Finanzierungsvolumen
- € 20.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 20.000.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 18.12.2020 - 30.05.2025
- Startdatum
- 18.12.2020
- Geplantes Enddatum
- 30.04.2026
- Tatsächliches Enddatum
- 30.05.2025
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- UNITED NATIONS WORLD FOOD PROGRAMME
- Sektoren übergeordnet
- Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
- Sektoren untergeordnet
- Soziale Sicherung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Staerkung-Der-Resilienz-Von-Schulkindern-Und-Lokaler-Produktions--Und-Ernaehrungssysteme-48860.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Mit dem Vorhaben werden ausgewogene Mahlzeiten für Schulkinder bereitgestellt und lokale Produktions- und Ernährungssysteme im Sudan gestärkt. Die Lage der Bevölkerung ist äußerst angespannt. Fast die Hälfte der Menschen ist von schwerer Ernährungsunsicherheit betroffen, darunter viele Kinder. Lokale Nahrungsmittelproduktionssysteme sind schwach und schockanfällig und viele Bauern können noch nicht nachfrageorientiert anbauen.Im Rahmen des Vorhabens erhalten Schulkinder regelmäßige Mahlzeiten. Außerdem werden Kleinbauern dazu in die Lage versetzt, nachfragegerecht die Schulen zu beliefern. Die Bereitstellung von Schulspeisungen soll Familien einen Anreiz setzen, ihren Kindern einen regelmäßigen Schulbesuch zu ermöglichen, zudem soll die kognitive und körperliche Entwicklung der Kinder verbessert werden, was langfristig die Entwicklung des Humankapitals im Land befördert. Die Arbeit mit Kleinbauern und Kleinbäuerinnen sowie anderen lokalen Akteuren (Händlerinnen, Transporteure, Verarbeiterinnen, etc.) und ihre Anbindung an die lokalen Schulen als Abnehmer der Produkte soll ihren Zugang zu Märkten verbessern und ihre Einnahmen steigern. Außerdem besteht das Potenzial, auf diesem Weg die Abhängigkeit des Schulernährungssystems von Importen zu reduzieren.Das Vorhaben wird durch WFP implementiert und mit 20 Millionen EUR finanziert. Damit werden ca. 710.000 Schulkinder und 18.000 Kleinbauern in insg. 25 Distrikten in 6 Bundesstaaten des Sudans erreicht.