Programm Landwirtschaftliche Entwicklung (Programme Development Agriculturel)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202020113
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Burkina Faso
- Finanzierungsvolumen
- € 34.400.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 18.000.000,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 10.003.569,93
- Noch verfügbar
- € 24.396.430,07
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.07.2022 - 31.12.2027 (geplant)
- Startdatum
- 01.07.2022
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministère de l’Agriculture, des Ressources Animales et Halieutiques
- Sektoren übergeordnet
- Landwirtschaft
- Sektoren untergeordnet
- Landwirtschaftliche Genossenschaften; Landwirtschaftsentwicklung; Produktion von Feldfrüchten (menschlicher Konsum)
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Agricultural Development Program (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202020113; Programm Landwirtschaftliche Entwicklung (Programme Development Agriculturel) (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202020113
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: In Burkina Faso trägt die Landwirtschaft etwa 22 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei. Für 63 Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung ist sie die Haupteinnahmequelle. Trotz ihrer hohen Bedeutung ist die landwirtschaftliche Produktion in kleinem Ausmaß angelegt: Ziel ist die Selbstversorgung und eine Marktorientierung ist nur gering ausgeprägt. In jüngster Zeit hat die landwirtschaftliche Produktion stetig zugenommen. Damit einher gingen jedoch auch negative Folgen. Die Böden sind in vielen Teilen des Landes nicht mehr gesund, was auf ungünstige landwirtschaftliche Anbaupraktiken zurückzuführen ist. So wird organisches Material oft nur in geringem Maß eingetragen, chemische Düngemittel werden unsachgemäß eingesetzt und Regenerationszeiten für die Böden nicht beachtet. Hinzukommt der Klimawandel, der zu starken Regenfällen und häufigeren Extremwetterereignissen führt, wodurch sich die Situation noch verschärft. Ziel: In Burkina Faso gehen die Handlungsträger*innen beim Anbau von Reis, Maniok und Soja besser vor, indem sie umweltfreundliche Anbaumethoden verwenden. Vorgehensweise: Das Programm zielt bei seinem Vorgehen auf die Wertschöpfungskette ab. Seine Strategien setzt es um, indem es auf drei Kernergebnisse hinarbeitet: • Die wesentlichen Bedingungen für eine langfristige landwirtschaftliche Entwicklung verbessern. • Den Akteur*innen beim Anbau von Reis, Maniok und Soja die grundlegenden Fertigkeiten und Kenntnisse zur Verfügung stellen. Das fördert die Kompetenzen von Erzeuger*innen und Unternehmer*innen und innerhalb ihrer Betriebe für einen umweltfreundlichen landwirtschaftlichen Betrieb. • Das Leistungsangebot entlang der ausgewählten Wertschöpfungsketten ausweiten und die Kompetenzen bei der Förderung einer ausgewogenen Ernährung sowie bei Hygienepraktiken verbessern Zu den Schwerpunktgebieten des „Programms Landwirtschaftliche Entwicklung in Burkina Faso (PDA) gehören die Regionen Sud-Ouest, Cascades, Hauts-Bassins, Est, Centre-Est und die Provinz Sissili in der Region Centre-Ouest.