Dezentralisierung und Soziale Kohäsion (Décentralisation et Cohésion Sociale)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202020121
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Burkina Faso
Finanzierungsvolumen
€ 38.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 22.000.000,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 10.966.297,07
Noch verfügbar
€ 27.033.702,93
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.04.2021 - 31.12.2027 (geplant)
Startdatum
01.04.2021
Geplantes Enddatum
31.12.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministère de l’Administration Territoriale et de la Mobilité
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein
Sektoren untergeordnet
Mobilisierung von Eigeneinnahmen; Dezentralisierung und Förderung subnationaler Gebietskörperschaften
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Dezentralisierung und Soziale Kohäsion (Décentralisation et Cohésion Sociale) (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202020121; decentralisation and social cohesion (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202020121
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Fast die Hälfte der Bevölkerung Burkina Fasos lebt unterhalb der Armutsgrenze. Staatliche und kommunale Dienstleistungen sind nur unzureichend vorhanden. Besonders in ländlichen Gebieten ist der Zugang zu sozialen Basisdienstleistungen oft nicht gewährleistet. Insbesondere Frauen, Kinder und Jugendliche, Menschen mit Behinderungen und Menschen, die in armen Haushalten oder in ländlichen Gebieten leben, erfahren beim Zugang zu staatlichen Dienstleistungen Diskriminierungen. Soziale und politische Teilhabe an lokalen Entscheidungsprozessen bleiben weiten Teilen der Bevölkerung verwehrt, was ein geringes Vertrauen in Staat und Verwaltung zur Folge hat. Ziel: Bedarfsorientierte kommunale Dienstleistungen für den sozialen Zusammenhalt sind verbessert. Vorgehensweise: Das Vorhaben unterstützt nationale und lokale Handlungsträger*innen dabei, den Zugang zu kommunalen Dienstleistungen für alle Bevölkerungsgruppen zu verbessern und sozialen Zusammenhalt in einer fragilen Gesellschaft zu fördern. Dafür unterstützt das Vorhaben die burkinische Regierung, die politischen Rahmenbedingungen gemäß dem Prinzip „Leave no one behind der Agenda 2030 zu schaffen. Gleichzeitig stärkt das Vorhaben die inklusive Ausrichtung kommunaler Basisdienstleistungen und Infrastrukturen durch Trainings, etwa in den Bereichen Gesundheit, Wasser, und Bildung. Zudem unterstützt das Vorhaben die 30 Partnergemeinden darin, lokale Eigeneinahmen zu steigern. Damit soll mehr in bedarfsorientierte Basisdienstleistungen und Infrastrukturen investiert werden. Dabei werden die Auswirkungen auf vulnerable Gruppen berücksichtigt. Die Menschen in den Partnergemeinden und besonders benachteiligte Gruppen, werden darin bestärkt, selbstbestimmt lokale politische Entscheidungen mitzugestalten. Dies stärkt langfristig die Demokratie im gesamten Land. Einen Teil der Maßnahmen führt das Consultingunternehmen AMBERO durch.