Verbesserte Governance zur Unterstützung jordanischer Reformvorhaben

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202020279
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Jordanien
Finanzierungsvolumen
€ 8.700.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 7.674.365,28
Noch verfügbar
€ 1.025.634,72
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.04.2022 - 31.03.2026 (geplant)
Startdatum
01.04.2022
Geplantes Enddatum
31.03.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Prime Ministry of the Hashemite Kingdom of Jordan
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein
Sektoren untergeordnet
Demokratische Teilhabe und Zivilgesellschaft; Politik und Verwaltung in Bezug auf den öffentlichen Sektor
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Verbesserte Governance zur Unterstützung jordanischer Reformvorhaben (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202020279; Improved Governance for the Support of Reform Projects in Jordan (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202020279
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Der jordanische Staat sieht sich mit einer Reihe von grundlegenden Problemen konfrontiert: Krisen in den Nachbarländern, eine große Arbeitslosigkeit und hohe Schulden, die den Handlungsspielraum der Regierung einschränken. Dadurch entsteht gesellschaftlicher Druck auf den Staat, Reformen für stärkere Bürger*innenbeteiligung und bessere Dienstleistungen voranzutreiben. Verbesserungsbedarf besteht bei der Qualität der Dienstleistungen, bei faktenbasierter und bedarfsorientierter Gesetzgebung sowie bei der Personalauswahl und Karriereentwicklung im öffentlichen Dienst. Die jordanische Regierung hat sich zu mehr Transparenz und Beteiligung im Regierungshandeln verpflichtet. Die internationale Gemeinschaft unterstützt das Land dabei, umfassende wirtschaftliche und politische Reformen umzusetzen. Ziel: Das Handeln der jordanischen öffentlichen Verwaltung ist stärker an den Bedarfen der Bevölkerung ausgerichtet. Vorgehensweise: Das Projekt unterstützt die jordanische Regierung erstens dabei, eine übergeordnete Strategie zur ‎Reform der öffentlichen Verwaltung zu erstellen und zu verwirklichen. Dazu berät es das ‎Premierministeramt, baut Kompetenzen in der öffentlichen Verwaltung aus und fördert ‎Einzelmaßnahmen, um die Reformstrategie umzusetzen.‎ Zweitens fördert das Projekt staatliche Regulierung, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und ‎den Bedarfen der Bevölkerung basiert. Dafür trainiert es Beschäftigte des öffentlichen Dienstes, ‎Politik- und Regulationsfolgen besser abzuschätzen. Zudem vernetzt es externe Fachorganisationen.‎ Drittens führt das Projekt Personalverwaltungsverfahren im öffentlichen Dienst ein, die auf ‎Kompetenz basieren. Hierzu berät es die öffentliche Verwaltung, kompetenzbasierte Stellenprofile zu ‎formulieren, und bietet Fortbildungen dazu an.‎ Viertens unterstützt das Projekt das Dienstleistungsangebot der öffentlichen Verwaltung besser an ‎die Bedarfe der Bevölkerung anzupassen. Dazu bietet es Trainingsangebote für Mitarbeiter*innen ‎von Bürger*innenbüros an, fördert die Modernisierung von Dienstleistungen und liefert ein Konzept ‎zur Qualitätssicherung von elektronischen Dienstleistungen.‎