Abfallmanagement Jordanien
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202020287
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Jordanien
- Finanzierungsvolumen
- € 16.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 6.000.000,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 7.257.374,00
- Noch verfügbar
- € 8.742.626,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 09.07.2021 - 31.12.2026 (geplant)
- Startdatum
- 09.07.2021
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministry of Local Administration, MoLA
- Sektoren übergeordnet
- Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
- Sektoren untergeordnet
- Abfallwirtschaft und -entsorgung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Abfallmanagement Jordanien (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202020287; Solid Waste Management in Jordan (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202020287
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Jordanien hat in den letzten zehn Jahren einen starken Anstieg des Abfallaufkommens verzeichnet, wobei in den nächsten 15 Jahren mit einer Verdopplung gerechnet wird. Das Abfallaufkommen trägt als zweitgrößter Emissionsverursacher zur Treibhausgasbelastung des Landes bei. Jordanien erzeugt etwa 2,7 Millionen Tonnen kommunaler Abfälle jährlich, die Hälfte kommt aus der Hauptstadt Amman. Der Anstieg des Abfallaufkommens lässt sich größtenteils auf den Zustrom syrischer Geflüchteter sowie auf die verbesserten Lebensbedingungen der jordanischen Bevölkerung zurückzuführen. Das Fehlen eines systematischen Ansatzes zur Abfallbewirtschaftung führt häufig dazu, dass Abfall, einschließlich Sonderabfall, auf Deponien ankommt. Um diese Herausforderungen anzugehen hat die jordanische Regierung die interministerielle Zusammenarbeit, die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Beteiligung des Privatsektors als vorrangige Grundsätze zur Förderung des Abfallmanagementssektors priorisiert. Ziel: Die institutionellen und technischen Bedingungen des Abfallmanagementssektors in Jordanien sind verbessert, wobei der Schwerpunkt auf dem Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft liegt. Vorgehensweise: Zu den Schlüsselinterventionen gehören die Verbesserung der interministeriellen Zusammenarbeit durch Dialogformate, die Stärkung der kommunalen Kapazitäten durch die Entwicklung von Abfallmanagementplänen, die Verbesserung der Zusammenarbeit mit dem Privatsektor und die Einführung unterschiedlicher Abfallsortierpraktiken. Das SoWas-Projekt arbeitet an der Datensammlung und Überwachung von Abfallmengen und resultierenden Emissionen sowie an der Entwicklung nationaler Strategien für Sonderabfälle hin zu einem digitalen und datengestützten Ansatz für Abfallmanagement. Um diese Ziele zu erreichen, wird das Innovative Problem Driven Iterative Adaptation PDIA-Ansatz genutzt - in enger Zusammenarbeit mit Partnern sowohl bei der Konzeption als auch bei der Umsetzung von Maßnahmen.