Programm Migration für Entwicklung III

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202020451
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Keiner Förderregion zugeordnet
Finanzierungsvolumen
€ 160.394.961,00
Kofinanzierter Betrag
€ 246.961,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 158.098.769,72
Noch verfügbar
€ 2.296.191,28
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.08.2020 - 31.07.2023
Startdatum
01.08.2020
Geplantes Enddatum
31.07.2023
Tatsächliches Enddatum
31.07.2023
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Sekundarbildung
Sektoren untergeordnet
Erleichterung geordneter, sicherer, regulärer und verantwortungsvoller Migration und Mobilität; Berufliche Bildung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Program Migration for Development III (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202020451
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation:Weltweit verlassen immer mehr Menschen ihre Heimat. Gründe dafür sind neben Krisen und Konflikten häufig auch mangelnde berufliche Perspektiven. Viele Menschen würden gerne in ihrer Heimat bleiben oder dorthin zurückkehren und neu beginnen. Bei diesen schwierigen Entscheidungen ist eine umfassende Beratung darüber nötig, welche Möglichkeiten ihre Herkunftsländer bieten und wie die Reintegration gelingen kann. Ziel: Perspektivenvon Rückkehrer*innen, der lokalen Bevölkerung und Binnenvertriebenen für die wirtschaftliche und soziale Teilhabe in ausgewählten Herkunftsländern sind verbessert. Vorgehensweise: Das Vorhaben unterstützt die berufliche Qualifizierung und Rückkehrberatung in Deutschland und erleichtert Rückkehrer*innen den Neustart in ihren Herkunftsländern. Unterstützung in Deutschland: Im Zentrum steht die individuelle Beratung zu sozialen und beruflichen Perspektiven ? von der Vorbereitung in Deutschland bis hin zum Neustart im jeweiligen Herkunftsland. Das Vorhaben bietet Rückkehrenden in Deutschland Maßnahmen zur beruflichen Qualifizierung an und arbeitet dafür mit ausgewählten Trägerorganisationen zusammen. Reintegrations-Scouts ergänzen das Angebot der Beratungsstellen und informieren über Perspektiven in den Herkunftsländern. Unterstützung im Herkunftsland: Gemeinsam mit nationalen Partnerinstitutionen betreibt das Vorhaben in zwölf Herkunftsländern Beratungszentren für Jobs, Migration und Reintegration. Die Zentren richten sich neben Rückkehrenden aus Deutschland und Drittstaaten auch an Binnenvertriebene und die lokale Bevölkerung. Sie beraten zu den sozialen und beruflichen Perspektiven vor Ort und vermitteln Trainings, berufliche Qualifizierungen und psychosoziale Unterstützungsangebote, mit denen Interessierte ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern können. Die Zentren arbeiten eng zusammen mit anderen Projekten der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, der Zivilgesellschaft, der Privatwirtschaft, internationalen Organisationen und Institutionen vor Ort.