Förderung der Umsetzung einer regionalen Biodiversitätsstrategie zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung der karibischen Lebensräume

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202020469
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Amerika
Finanzierungsvolumen
€ 3.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 299.429,75
Noch verfügbar
€ 2.700.570,25
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.07.2025 - 30.06.2028 (geplant)
Startdatum
01.07.2025
Geplantes Enddatum
30.06.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Caribbean Community Secretariat
Sektoren übergeordnet
Umweltschutz allgemein
Sektoren untergeordnet
Umweltpolitik und -verwaltung; Biodiversität
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Förderung der Umsetzung einer regionalen Biodiversitätsstrategie zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung der karibischen Lebensräume (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202020469; Promotion of the implementation of a regional biodiversity strategy for the protection and sustainable use of Caribbean habitats (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202020469
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die karibischen Inselstaaten zeichnen sich durch eine außergewöhnlich hohe biologische Vielfalt aus und beherbergen im Meer und an Land wichtige Ökosysteme. Diese bilden die Grundlage für wichtige Wirtschaftszweige der Region wie Tourismus und Landwirtschaft, sind jedoch durch den Klimawandel, Verschmutzung, Übernutzung und umweltschädliche Wirtschaftspraktiken bedroht. Weniger als zehn Prozent der ursprünglichen Pflanzenwelt befindet sich noch in einem unberührten Zustand. Die Mitgliedsstaaten der Karibischen Gemeinschaft (Caribbean Community, CARICOM) verfügen teilweise über Gesetze und Strategien zum Erhalt der Ökosysteme, können diese aber nicht allein wirksam umsetzen. Die Länder arbeiten zu wenig regional zusammen und können die biologische Vielfalt strategisch kaum schützen. Ziel: Die CARICOM-Mitgliedsstaaten setzen regionale Strategien zum Erhalt der Ökosysteme um. Vorgehensweise: Das Vorhaben arbeitet eng mit dem CARICOM-Sekretariat zusammen. Es unterstützt dieses, seine Aufgaben zum Naturschutz zu koordinieren, strategische Kompetenzen zu entwickeln und eine Arbeitsgruppe mit CARICOM- und staatlichen Verantwortlichen sowie der Zivilgesellschaft aufzubauen. Ein Aktionsplan soll regionale Strategien aufeinander abstimmen. In enger Kooperation mit der Initiative ?Nationale Ökosystem-Bewertung (National Ecosystem Assessment, NEA) schult das Vorhaben staatliche und nichtstaatliche Umweltinstitutionen, die Ergebnisse der NEA für Planungen zu nutzen sowie den Naturschutz in Politik, Strategien und Gesetzen zu verankern. Das Vorhaben berät zudem darin, ein vereinfachtes, digitales und regionales Genehmigungssystem einzuführen, um natürliche Ressourcen und deren Nutzen gerecht zu verteilen (gerechter Vorteilsausgleich, Access and Benefit Sharing, ABS). Es berät bei öffentlichen Fachgesprächen und rechtlich, damit das ABS-Konzept in die nationalen Gesetze der Karibik stärker einfließt.