Unterstützung der Dezentralisierung und gute Regierungsführung

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202020816
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Niger
Finanzierungsvolumen
€ 10.637.649,64
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 10.324.304,02
Noch verfügbar
€ 313.345,62
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.07.2021 - 31.12.2025 (geplant)
Startdatum
01.07.2021
Geplantes Enddatum
31.12.2025
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Wirtschafts- und Finanzministerium
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Mobilisierung von Eigeneinnahmen; Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Verwaltung der öffentlichen Finanzen; Dezentralisierung und Förderung subnationaler Gebietskörperschaften
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Support to decentralisation and good governance (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202020816; Unterstützung der Dezentralisierung und gute Regierungsführung (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202020816
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Um das Angebot an qualitativen Basisdienstleistungen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die sozioökonomische Entwicklung zu fördern, setzt die nigrische Regierung auf kommunale Selbstverwaltung. Sie hat daher die Dezentralisierung 2010 als Organisationsprinzip in der Verfassung verankert. Viele Gebietskörperschaften verfügen derzeit jedoch weder über die finanziellen Ressourcen noch über die notwendigen personellen und fachlichen Kompetenzen, um ihre Rollen und Aufgaben in der Kommunalentwicklung kompetent wahrzunehmen. Folglich sind Gemeinden und Regionen oft nicht in der Lage, effiziente öffentliche Dienstleistungen und eine bürgernahe Verwaltung sicherzustellen. Zusätzlich fehlt den Bürger*innen aufgrund mangelnder Transparenz und Kommunikation oft das Vertrauen in die lokalen Mandatsträger*innen. Ziel: Nigrische Gebietskörperschaften nehmen ihre Rollen und Aufgaben in der Kommunalentwicklung kompetenter wahr. Vorgehensweise: Das Vorhaben arbeitet mit der Generaldirektion für Dezentralisierung an landesweiten Strategien und den rechtlichen Grundlagen des Dezentralisierungsprozesses. Außerdem berät es staatliche Institutionen sowie lokale Finanz- und Steuerbehörden, um die Finanzbeziehungen zwischen Staat und Gemeinden zu verbessern. Das Vorhaben unterstützt darüber hinaus die Umsetzung der öffentlichen Kommunaldienstreform. Es arbeitet in 25 Gemeinden der drei Regionen Agadez, Tahoua und Tillabéri und qualifiziert lokale Mandatsträger*innen durch Coaching und interaktive Workshops. Bürgermeister*innen, Mitarbeiter*innen der Gemeindeverwaltungen, Regionalräte und Zivilgesellschaft, darunter besonders Frauen und Jugendliche, werden in der Kommunalverwaltung, lokalen Finanzen und partizipativer Entwicklungsplanung beraten und ausgebildet. Sie können folglich ihre Rollen und Aufgaben in der lokalen Entwicklung kompetenter erfüllen. Bürgerdialoge, transparente Entscheidungen und verbesserte Dienstleistungen sollen zudem das Vertrauen in die lokale Verwaltung und damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt ausbauen.