Unterstützung der Dezentralisierung als Beitrag zur guten Regierungsführung in Ruanda

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202020907
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Ruanda
Finanzierungsvolumen
€ 7.555.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 7.524.583,41
Noch verfügbar
€ 30.416,59
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2022 - 25.09.2025
Startdatum
01.01.2022
Geplantes Enddatum
31.12.2024
Tatsächliches Enddatum
25.09.2025
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Local Government, Community Development and Social Affairs (MINALOC)
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein
Sektoren untergeordnet
Mobilisierung von Eigeneinnahmen; Dezentralisierung und Förderung subnationaler Gebietskörperschaften
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Unterstützung der Dezentralisierung als Beitrag zur guten Regierungsführung in Ruanda (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202020907; Supporting decentralisation as a contribution to good governance in Rwanda (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202020907
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die ruandische Regierung hat 2000 erste Reformen eingeleitet, um politische und behördliche Aufgaben zu dezentralisieren. Indem sie Kompetenzen auf die Lokalverwaltungen verlagert, will die Zentralregierung einen stärkeren sozialen Zusammenhalt, Armutsminderung und innere Stabilität fördern. Doch die lokalen Behörden sind oft nicht in der Lage, mehr Verantwortlichkeiten zu übernehmen sowie bedarfsgerechte Dienstleistungen für die Bevölkerung effektiv, partizipativ, bürgernah und transparent zu planen und liefern. Den Distrikten fehlt es an Finanzmitteln und Fachwissen. Lokale Planung und Budgetierung setzen sie oft nur teilweise um. Darüber hinaus sind ihre Transparenz und Rechenschaft gegenüber der Bevölkerung unzureichend. Die Zivilgesellschaft wird nicht ausreichend an den Prozessen beteiligt. Ziel: Ausgewählte Lokalverwaltungen in Ruanda sind in der Lage, öffentliche Dienstleistungen so zu erbringen, dass sie den Bedürfnissen und Prioritäten der Bürger*innen entsprechen. Vorgehensweise: Das Vorhaben baut unter anderem durch Schulungen und technische Beratung in den Kommunalverwaltungen fachliche Kompetenzen aus. Dabei unterstützt es Vertreter*innen der Lokalverwaltungen darin, die Ergebnisse, die aus der Planung mit beteiligten Bürger*innen stammen, in die Dienstleistungen zu integrieren. Weiterhin kräftigt das Vorhaben Lokalverwaltungen darin, lokale Finanzmittel besser einzutreiben und zu verwalten. Indem Lokalräte den Haushalt und Rechnungen intern besser prüfen, reduzieren sich Korruptionsrisiken und die Verwaltungen können transparenter Rechenschaft gegenüber der Bevölkerung ablegen. Zudem sollen die Bürger*innen an der Planung und Beobachtung der Implementierung stärker beteiligt werden. Dabei setzt das Vorhaben analoge und digitale Anwendungen ein.