Berufliche Perspektiven für Beschäftigung (CPD4E)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202021079
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Südafrika
Finanzierungsvolumen
€ 32.700.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 20.200.000,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 8.984.526,12
Noch verfügbar
€ 23.715.473,88
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.06.2022 - 31.08.2028 (geplant)
Startdatum
01.06.2022
Geplantes Enddatum
31.08.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Department of Higher Education and Training
Sektoren übergeordnet
Sekundarbildung; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten; Berufliche Bildung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Berufliche Perspektiven für Beschäftigung (CPD4E) (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202021079; Career Path Development for Employment (CPD4E) (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202021079
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Südafrika befindet sich seit Jahren in einer wirtschaftlichen Rezession. Hinzu kommen die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie mit besonders dramatischen Folgen für die Jugendarbeitslosigkeit. Junge Menschen finden oft keinen Zugang zu Bildung, Ausbildung oder Lernmöglichkeiten und wenden sich vermehrt entmutigt vom Arbeitsmarkt ab. Eine weitere Herausforderung ist es, die bisher weitgehend kohlebasierte Energieversorgung Südafrikas auf eine CO2-neutrale Wirtschaft umzubauen. Diese gewaltige wirtschaftliche und technologische Umstrukturierung wird sich auch erheblich auf die Beschäftigung und die Qualifikationsbedarfe auf dem Arbeitsmarkt auswirken. Ziel: Für eine Just Transition, also einen gerechten Strukturwandel, sind die Beschäftigungsperspektiven junger Südafrikaner*innen in einer nachhaltigen und zunehmend klimafreundlichen Wirtschaft verbessert. Vorgehensweise: Das Projekt arbeitet mit dem Ministerium für Hochschulbildung und Berufsbildung (DHET) und anderen relevanten Interessengruppen und Durchführungspartnern wie zum Beispiel der Nationalen Wirtschaftsinitiative (National Business Initiative, NBI) zusammen. Es folgt dem integrierten Ansatz zur Beschäftigungsförderung, der die Just Transition berücksichtigt: 1. Die Angebotsseite auf dem Arbeitsmarkt fördern und eine bedarfsorientierte Berufsbildung weiterentwickeln, sodass junge Südafrikaner*innen besser eine Arbeit finden. 2. Die Nachfrageseite unterstützen, damit sich kleine und mittelständische Unternehmen und Existenzgründer*innen weiterentwickeln und dadurch Arbeitsplätze schaffen. 3. Ein erweitertes, gendersensitives Förderangebot zum Übergang in den Arbeitsmarkt ausbauen, damit vor allem Mädchen und junge Frauen ein eigenes Einkommen erwirtschaften können. 4. Entwicklungs- und Umsetzungskompetenzen südafrikanischer Verantwortlicher erweitern, um neue Ansätze zur Beschäftigungsförderung zu unterstützen. Dazu entwickelt und testet das Projekt innovative Förderansätze, um die Rolle des Bildungssystems in der bevorstehenden Energiewende zu stärken.