Unterstützung der Transformation des südafrikanischen Energiesektors (SAGEN 4)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202021087
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Südafrika
Finanzierungsvolumen
€ 16.856.192,05
Kofinanzierter Betrag
€ 1.356.192,05
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 14.567.412,67
Noch verfügbar
€ 2.288.779,38
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2022 - 31.12.2025 (geplant)
Startdatum
01.01.2022
Geplantes Enddatum
31.12.2025
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Department of Electricity and Energy
Sektoren übergeordnet
Energieerzeugung, erneuerbare Quellen; Energieerzeugung, -verteilung und -effizienz allgemein
Sektoren untergeordnet
Energiepolitik und -verwaltung; Energieerzeugung, erneuerbare Quellen - verschiedene Technologien
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Unterstützung der Transformation des südafrikanischen Energiesektors (SAGEN 4) (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202021087; Supporting the Transformation of the Southafrican Energy Sector (SAGEN 4) (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202021087
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Südafrika verfügt nicht über ausreichende Stromerzeugungskapazitäten und die vorhandenen Kohlekraftwerke des Landes sind ebenso unzuverlässig wie CO2-intensiv. Gleichzeitig sieht das Land zunehmend die Chancen, die in einer kostengünstigen und klimafreundlichen Stromerzeugung liegen, und hat deshalb mit einem grundlegenden Umbau seines Stromsektors begonnen. Südafrika muss seinen Strommix dringend umwelt- und klimafreundlicher gestalten und diversifizieren. Im Zuge der Reform des Stromsektors soll der staatliche Energieversorger Eskom in drei verschiedene Unternehmen aufgespalten werden, von denen eines die Stromerzeugung, das zweite die Stromübertragung und das dritte die Stromverteilung übernimmt. Die Stromerzeugung soll künftig verstärkt dezentral erfolgen. Gleichzeitig soll der Wettbewerb auf den Strommärkten gefördert werden. Der geplante schnelle Ausbau der erneuerbaren Energien erfordert technische Unterstützung in Bezug auf Netzzugang und Netzstabilität. So gilt es insbesondere, die Kommunen bei der Einbindung ihrer eigenen Stromerzeugungskapazitäten in ihre Stromverteilnetze sowie beim Energiemanagement zu begleiten. Das Hauptanliegen von SAGEN besteht darin, die Regierung sowie die privaten Projektpartner bei der Bewältigung der hier skizzierten Herausforderungen zu unterstützen und damit zu einer gerechten und nachhaltigen Energiewende in Südafrika beizutragen. Ziel: Der größte Teil des südafrikanischen Stromverbrauchs wird aus erneuerbaren Energien gedeckt. Die Energieeffizienz der südafrikanischen Kommunen ist verbessert. Vorgehensweise: SAGEN hat das Ziel, die südafrikanische Energiewende auf folgenden Ebenen zu unterstützen: - Das Projekt begleitet die verantwortlichen Stakeholder bei der Gestaltung und Umsetzung der Reform des Stromsektors. - Das Projekt unterstützt Eskom und andere Stakeholder dabei, die Leistungsfähigkeit des Stromversorgungssystems zu gewährleisten. - Das Projekt hilft den Kommunen, die Voraussetzungen für die Einbindung der lokalen Stromversorgung in die Stromverteilnetze zu verbessern. - Das Programm fördert die Realisierung von kommunalen Energiemanagementsystemen, die Entwicklung von kommunalen Energiesparplänen (MEEAP) sowie die Umsetzung entsprechender Pilotvorhaben.