Geoinformationen zur Umsetzung einer klimawandel-resilienten Urbanisierung in Bangladesch

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202021186
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Bangladesch
Finanzierungsvolumen
€ 3.800.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.388.425,77
Noch verfügbar
€ 1.411.574,23
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2023 - 31.12.2025
Startdatum
01.01.2023
Geplantes Enddatum
31.12.2025
Tatsächliches Enddatum
31.12.2025
Durchführungs- / Trägerorganisation
Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) (XM-DAC-5-BGR)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Power, Energy and Mineral Resources (MPEMR)
Sektoren übergeordnet
Andere multisektorale Maßnahmen
Sektoren untergeordnet
Stadtentwicklung und -verwaltung; Reduzierung von Katastrophenrisiken
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Geoinformation for the implementation of a Climate Change-resilient Urbanization in Bangladesh (Projektwebseite) URL: https://www.bgr.bund.de/EN/Themen/Zusammenarbeit/Techn-Zusammenarb/Projekte/Asien/3043_2020-2118-6_Bangladesch_KlimawandelresilienteUrbanisierung_en.html?nn=338482; Geoinformationen für die Umsetzung einer klimawandelresilienten Urbanisierung in Bangladesch (Projektwebseite) URL: https://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Zusammenarbeit/Techn-Zusammenarb/Projekte/Asien/3043_2020-2118-6_Bangladesch_KlimawandelresilienteUrbanisierung.html
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Informationen zum geologischen Untergrund werden in Bangladesch bisher nur geringfügig bei der Stadt- und Entwicklungsplanung berücksichtigt. Industrieansiedlungen und Bauland wurden und werden mangels Geoinformationen auch in ungeeigneten Gebieten ausgewiesen. Durch z.B. Erdbeben, Überflutungen, Bodenverflüssigung (Soil Liquefaction) oder Subsidenz entstehen Schäden an der Infrastruktur und Risiken für die Bevölkerung, die durch klimatische Veränderungen häufiger auftreten werden. Die anhaltende Migration erhöht den Druck auf urbane Gebiete zusätzlich und intensiviert die Nachfrage nach Siedlungsflächen, die aufgrund des hohen Bevölkerungswachstums bereits unkontrontrolliert in die Breite und Höhe wachsen. Die Berücksichtigung von Geodaten in der Entwicklungsplanung urbaner Räume kann gefährdete Gebiete identifizieren und mit einer entsprechenden Landnutzungsplanung einen Beitrag zum vorsorgenden Katastrophenschutz leisten. Das Vorhaben fördert die Kapazitäten von Fachpersonal des Geological Survey of Bangladesh (GSB), vorhandene Geodaten fachgerecht zu analysieren und zu interpretieren sowie zu erhebende Daten systematisch zu erfassen. Der Aufbau von Strukturen zur Qualitätssicherung soll hier ansetzen und den noch geringen interinstitutionellen Austausch zur Nutzung qualitätsgesicherter Geoinformationen ausbauen. Insbesondere Personal in Stadt-/Raumplanungsbehörden der deutschen TZ-Partnerstädte sowie an Hochschulen soll von diesen Prozessen profitieren, um Informationen zur Baugrundeignung in Stadtplanungsprozessen zu berücksichtigen.