Kompetenzen für Self-Monitoring und Durchsetzung von sauberer und fairer Produktion in der Textilindustrie

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202021210
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Bangladesch
Finanzierungsvolumen
€ 7.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 4.695.802,57
Noch verfügbar
€ 2.304.197,43
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.11.2022 - 28.02.2027 (geplant)
Startdatum
01.11.2022
Geplantes Enddatum
28.02.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Commerce
Sektoren übergeordnet
Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Umweltschutz allgemein; Privatwirtschaftliche und andere Dienste
Sektoren untergeordnet
Arbeitnehmerrechte; Umweltpolitik und -verwaltung; Verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Kompetenzen für Self-Monitoring und Durchsetzung von sauberer und fairer Produktion in der Textilindustrie (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202021210; Skills for self-monitoring and compliance with clean and fair production in the textile industry (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202021210
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die Textilindustrie ist maßgeblich verantwortlich für das Wirtschaftswachstum Bangladeschs. Viele Fabriken halten sich jedoch nicht an Sozial- und Umweltstandards. Das Abkommen über Brandschutz und Gebäudesicherheit in Bangladesch (Bangladesch Accord) war zwar ein Meilenstein für die Betriebssicherheit und hat die Arbeitsverhältnisse für Textilarbeitende deutlich verbessert. Zentrale Herausforderungen, wie die Vernachlässigung von Arbeitnehmerrechten und Verstöße gegen die Umweltgesetzgebung, bleiben dennoch bestehen. Der Ready-Made-Garment Sustainability Council (RSC) übernimmt das Mandat und die Organisationsstruktur des 2021 gegründeten neuen Internationalen Abkommens über Brandschutz und Gebäudesicherheit (International Accord). Als private nationale Initiative will der RSC die Errungenschaften des Bangladesch Accord fortführen und die Textilindustrie zu einem besseren Arbeitsplatz machen. Der RSC umfasst Vertreter*innen der Arbeitnehmenden, der Industrie und der unterzeichnenden Marken des International Accord. Ziel: Der RSC überwacht Sicherheits-, Arbeits- und Umweltstandards in der Textil- und Bekleidungsindustrie. Vorgehensweise: Das Vorhaben unterstützt den RSC bei Kompetenzaufbau und Organisationsentwicklung. Dabei verbessert es auch die digitalen Systeme für Inspektionen, um deren Transparenz zu erhöhen. Darüber hinaus fördert das Vorhaben die Kooperation zwischen dem RSC und der Arbeitsinspektionsbehörde (DIFE) sowie der Umweltbehörde (DoE). Das Projekt verbessert und erstellt Schulungsmaterialien und Beratungsdienstleistungen in Übereinstimmung mit internationalen Standards und unterstützt Arbeitnehmende dabei, sich für Nachhaltigkeitsstandards in Fabriken einzusetzen.