Lebenswerte und inklusive Städte für alle

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202021251
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Bangladesch
Finanzierungsvolumen
€ 5.500.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 3.466.066,62
Noch verfügbar
€ 2.033.933,38
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.11.2022 - 31.10.2026 (geplant)
Startdatum
01.11.2022
Geplantes Enddatum
31.10.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Local Government, Rural Development and Cooperatives
Sektoren übergeordnet
Umweltschutz allgemein; Andere multisektorale Maßnahmen
Sektoren untergeordnet
Stadtentwicklung und -verwaltung; Umweltpolitik und -verwaltung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Liveable and Inclusive Cities for All (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202021251; Lebenswerte und inklusive Städte für alle (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202021251
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Bangladesch steht vor der doppelten Herausforderung, die rasante Urbanisierung nachhaltig zu gestalten und sich gleichzeitig an die massiven Auswirkungen des Klimawandels anzupassen. Der Klimawandel beeinflusst durch Überschwemmungen, Hitze und andere extreme Wetterereignisse den städtischen Raum, insbesondere in Küstengebieten. Laut Berechnungen der Regierung von Bangladesch werden in der Zeit von 2011 bis 2050 zwischen 16 und 26 Millionen Menschen ihren jetzigen Wohnort verlassen und in die Städte ziehen müssen. Durch dieses rasante Wachstum stehen Städte vor komplexen Problemen, die sie aktuell kaum bewältigen können. Die zunehmenden negativen Auswirkungen auf den städtischen Raum machen sich besonders in öffentlichen Parks und Erholungsgebieten sowie auf Spielplätzen und an Flussufern (sogenannte „Green Spaces) aber auch in Gewässern wie Stauseen, Kanälen und Flüssen (sogenannten „Blue Spaces) bemerkbar. Die Gebiete dienen der Luftreinigung und Flächenentwässerung sowie als Überschwemmungsgebiete aber auch zur Hitzereduktion und zum Erhalt der Biodiversität. Diese Funktionen gehen in der dichten Verstädterung verloren. Verstärkt wird diese Entwicklung durch eine schlechte Bewirtschaftung, bei der eine mangelhafte städtische Müllentsorgung eine zentrale Rolle spielt. Ziel: Die Fähigkeit der Kommunalverwaltung und landesweiten Regierung zur Förderung eines inklusiven und klimasensiblen städtischen Umweltmanagements in ausgewählten Städten in Bangladesch ist verbessert. Vorgehensweise: Das Projekt strebt an, die Lebensqualität in ausgewählten Städten durch verbesserte inklusive Umweltmanagementleistungen zu erhöhen. Hierzu arbeitet es an der Entwicklung und Umsetzung von - zielgerichteten Maßnahmen, um die Kompetenzen relevanter Akteure in den wachsenden bangladeschischen Stadtgemeinden zu stärken. Dies wird ergänzt durch Dialog und Austausch zwischen landesweiten und lokalen Einrichtungen - auf die spezifischen Bedarfe zugeschnittene institutionelle Entwicklungskonzepte in den Städten Khulna, Satkhira, Rajshahi und Sirajganj sowie an priorisierten strategischen Maßnahmen, um die Erbringung städtischer Umweltdienstleistungen zu verbessern - inklusiven und gendersensitiven interaktiven Plattformen („Urban Labs), die beispielhafte Projekte für Leistungen zum Umweltmanagement enthalten - auf den Erfahrungen vor Ort basierender Verwaltungsmodelle, um landesweite Richtlinien für das Management der Stadtentwicklung zu entwickeln und zu verbreiten.