Programm zur Verbesserung der Bildungsqualität III

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202021269
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Jemen
Finanzierungsvolumen
€ 15.900.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 14.150.534,88
Noch verfügbar
€ 1.749.465,12
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.02.2021 - 30.04.2025
Startdatum
01.02.2021
Geplantes Enddatum
31.03.2025
Tatsächliches Enddatum
30.04.2025
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ohne politischen Träger - Direkt mit Bevölkerung oder Nichtregierungsorganisationen
Sektoren übergeordnet
Sekundarbildung; Grundbildung; Bildung allgemein
Sektoren untergeordnet
Grundschulbildung; Lehreraus- und -fortbildung; Sekundarschulbildung Stufe II
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Quality of Education Improvement Programme III (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202021269
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Der Jemen ist seit 2015 von Krieg geprägt. Die schweren politischen, wirtschaftlichen und sozialen Probleme haben zur schlimmsten humanitären Krise der Gegenwart geführt. Soziale Dienstleistungen wie Bildung sind nur schwer möglich. Das Personal in Verwaltung und Schulen wechselt häufig, Unterricht fällt aus und Klassenräume sind überfüllt. Kriegsbedingte Schäden an der Bildungsinfrastruktur, die Umnutzung von Schulen und Angriffe auf das Schulpersonal beeinträchtigen erheblich die Grund- und Sekundarschulbildung. Das Projekt baut die Fähigkeiten in den Bildungsinstitutionen aus und sichert somit den Zugang zu qualitativer Bildung. Indem Jemen einer sinkenden Einschulungsquote entgegengewirkt und fördert, dass Schüler*innen – besonders Mädchen – in der Schule bleiben, kann das Land Kriegsfolgen abmildern. Die nationalen und regionalen Bildungsinstitutionen im Jemen haben bessere organisatorische und institutionelle Fähigkeiten, um ein gutes Bildungsangebot in Krisensituationen sicherzustellen. Das Programm schult Mitarbeiter*innen in der Bildungsverwaltung. Damit sollen sie die Bildung in Krisen national und regional besser planen, steuern und umsetzen können. Gleichzeitig berät es zur Koordination zwischen den nationalen, regionalen und lokalen Verwaltungen. So verbessert das Programm die Rahmenbedingungen für die Abläufe in den Schulen. In Schulentwicklungsplänen verankert das Programm, mit Beteiligung der Gemeinden, Prioritäten, die helfen, den Schulbetrieb in Krisensituationen aufrechtzuerhalten. Ein besonderer Fokus wird auf die Mädchenbildung gelegt. Außerdem bietet es berufsbegleitende Weiterbildungen für das Schulpersonal und -management an. Zudem schult es zu Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene (WASH), psychosozialer Betreuung (PSES) und schulischen Gesundheitsmaßnahmen. Mit dem Welternährungsprogramm (World Food Programme, WFP) verbessert es die Schulernährung.