Verlegung verschmutzender Industrien in Hyderabad

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202021921
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Indien
Finanzierungsvolumen
€ 500.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 427.547,15
Noch verfügbar
€ 72.452,85
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.10.2022 - 31.03.2026 (geplant)
Startdatum
01.10.2022
Geplantes Enddatum
31.03.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Housing and Urban Affairs
Sektoren übergeordnet
Industrie; Umweltschutz allgemein; Andere multisektorale Maßnahmen
Sektoren untergeordnet
Stadtentwicklung und -verwaltung; Umweltpolitik und -verwaltung; Industrieentwicklung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Relocation of polluting industries in Hyderabad (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202021921; Verlegung verschmutzender Industrien in Hyderabad (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202021921
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Hyderabad ist eines der industriellen Zentren Indiens. Einerseits hat die Industrialisierung zur Ankurbelung der Wirtschaft beigetragen und viele neue Arbeitsplätze in der Region geschaffen. Andererseits hat sie auch erhebliche negative Auswirkungen auf die Umwelt. Die zentrale indische Umweltbehörde hat etwa 5.000 Industriezweige als umweltbelastend eingestuft, darunter Pharmazeutika, Chemikalien, Eisenschwamm, Textilien, Speiseöl, Gießereien und die Stahlverarbeitung. Das hohe Bevölkerungswachstum in Hyderabad hat zu einer stetigen Ausbreitung der Wohngebiete geführt. Stark umweltbelastende Industriebetriebe finden sich auch mitten in Wohngebieten. Die hohe Belastung trifft vor allem benachteiligte gesellschaftliche Gruppen, die es sich nicht leisten können, in weniger belastete Gebiete zu ziehen. Das indische Umweltgericht verlangt, dass umweltbelastende Industrien mit Vorrang verlegt werden. Die Regierung von Telangana hat bereits 27 potenzielle Standorte für neue Industrieparks ermittelt. Ziel: Die Regierung von Telangana hat Pläne zur Verlegung umweltbelastender Industrien in umwelt- und klimafreundliche, sozial inklusive und geschlechtergerechte Industrieparks umgesetzt. Vorgehensweise: Das Vorhaben unterstützt die Regierung von Telangana dabei, die Verlegung umweltbelastender Industrien in Hyderabad wirksam zu steuern. Die Haupthandlungsfelder sind: Schaffung der notwendigen Prozesse und Rahmenbedingungen für die Verlegung umweltbelastender Industrien in klimafreundliche Industrieparks. Im Mittelpunkt stehen dabei die Durchführung und Überwachung klar definierter Maßnahmen zur Bewältigung der dringendsten Probleme im jeweiligen Gebiet. Praktische Anleitung und Unterstützung bei der Entwicklung der organisatorischen Fähigkeiten und fachlichen Kompetenzen der lokalen Akteure. Die Maßnahmen tragen dazu bei, die Auflagen des indischen Umweltgerichts im Einklang mit der jüngsten Industriepolitik der Regierung von Telangana zu erfüllen.