Beschäftigungsförderung im Bereich Wasser- und Sanitärversorgung in Marokko

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202022028
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Marokko
Finanzierungsvolumen
€ 7.500.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 5.370.486,91
Noch verfügbar
€ 2.129.513,09
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.08.2022 - 31.07.2026 (geplant)
Startdatum
01.08.2022
Geplantes Enddatum
31.07.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministère de l’Intérieur
Sektoren übergeordnet
Industrie; Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Entwicklung von Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU); Grundlegende Versorgung im Bereich Trinkwasser und Sanitärversorgung und Abwassermanagement; Aus- und Fortbildung im Bereich Wasser- und Sanitärversorgung und Abwassermanagement
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Job Creation in the Water and Wastewater Sector in Morocco (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202022028; Beschäftigungsförderung im Bereich Wasser- und Sanitärversorgung in Marokko (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202022028
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Das Leben in Marokkos ländlichen und stadtnahen Gebieten ist von Armut geprägt. Viele Menschen arbeiten in prekären Jobs in der Landwirtschaft und im Dienstleistungsbereich. Die Arbeit unterliegt saisonalen und jährlichen Schwankungen und hängt oft davon ab, ob ausreichend sauberes Wasser verfügbar ist. Das unsichere Einkommen macht es vielen Menschen im ländlichen Raum schwer, einen angemessenen Lebensstandard zu erreichen und zu halten. Die schwierige Jobsituation wird durch den Mangel an moderner Wasser- und Sanitärinfrastruktur verschärft. Der Zugang zu Kanalisation und modernen sanitären Einrichtungen ist unzureichend. Nach aktuellen Schätzungen der marokkanischen Regierung sind nur zehn Prozent der Haushalte im ländlichen Raum an die Kanalisation angeschlossen – in den Städten sind es hingegen bereits 85 Prozent. Weniger als fünf Prozent des Abwassers auf dem Land werden ordnungsgemäß behandelt. Wegen der schlechteren Lebensbedingungen wandern immer mehr Menschen aus den ländlichen Gebieten in die Städte ab. Ziel: Öffentliche Investitionen und Privatwirtschaftsförderung haben langfristige Arbeitsplätze in der marokkanischen Wasser- und Abwasserwirtschaft geschaffen. Zudem wurden innovative Technologien und spezifische berufliche Qualifizierungen entwickelt und eingeführt. Vorgehensweise: Das Projekt unterstützt nationale und regionale Institutionen darin, die Wasser- und Abwasserwirtschaft durch öffentliche Investitionen auszubauen und Arbeitsplätze zu schaffen. Zusätzlich fördert das Projekt den Auf- und Ausbau einer innovativen Privatwirtschaft, die neue Technologien in der Wasser- und Sanitärversorgung entwickelt und anbietet. Durch die Investitionen und die wachsende Privatwirtschaft steigt die Nachfrage nach entsprechend qualifiziertem Personal. Das Projekt unterstützt Ausbildungsstätten, entsprechende Ausbildungsangebote zu entwickeln.