Bewirtschaftung des Grundwassers in Jordanien (BGR)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202022119
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Jordanien
- Finanzierungsvolumen
- € 5.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 3.996.549,56
- Noch verfügbar
- € 1.003.450,44
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.08.2021 - 30.08.2024
- Startdatum
- 01.08.2021
- Geplantes Enddatum
- 31.07.2024
- Tatsächliches Enddatum
- 30.08.2024
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) (XM-DAC-5-BGR)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Water Authority of Jordan (WAJ)
- Sektoren übergeordnet
- Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
- Sektoren untergeordnet
- Erhaltung von Wasserressourcen
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Bewirtschaftung des Grundwassers in Jordanien (Projektwebseite) URL: https://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Zusammenarbeit/Techn-Zusammenarb/Projekte/Asien/3018_2020-2211-9_Jordanien_Grundwasserressourcen.html; Management of Groundwater Resources in Jordan (Projektwebseite) URL: https://www.bgr.bund.de/EN/Themen/Zusammenarbeit/Techn-Zusammenarb/Projekte/Asien/3018_2020-2211-9_Jordanien_Grundwasserressourcen_en.html?nn=338482
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Jordanien ist eines der wasserärmsten Länder weltweit und der Wasserverbrauch steigt durch unzureichendes Management, Bevölkerungswachstum, wirtschaftliche Entwicklung, landwirtschaftliche Bewässerung und Aufnahme syrischer Flüchtlinge fortwährend an. Jordanien verfügt über 57 m³ pro Kopf und Jahr an erneuerbaren Wasserressourcen. Die Grundwassernutzung ist nicht nachhaltig, da der Anteil der nicht erneuerbaren Ressourcen und der Übernutzung mit ca. 600 Mm³ die Menge an erneuerbaren Ressourcen weit übersteigt. Die Landwirtschaft verbraucht zwischen 50 und 70% der Frischwasserressourcen des Landes, Tendenz steigend. Die Wasserversorger zählen mit einem Anteil von 15% des Gesamtstromverbrauchs zu den größten Stromverbrauchern Jordaniens. Es ist zudem mit hohen CO2-Emissionen verbunden, da die Stromerzeugung in Jordanien zu über 90% auf importierten fossilen Energieträgern basiert. Die Kompetenzen des jordanischen Wasserministeriums zum Monitoring, Bewertung und Management der Grundwasserressourcen, sowie zur Wirtschaftlichkeitsprüfung von Handlungsoptionen sind unzureichend. Die Zielgruppe sind die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des MWI und der WAJ. Darüber hinaus werden die Entscheidungsträger in Wasser- und Planungsbehörden, parlamentarische Entscheidungsträger und weitere wichtige Akteure im Wassersektor einbezogen. Der TZ-Ansatz des Moduls ist die Verbindung eines wissenschaftlich fundierten fachlichen internationalen Beitrags mit der Institutionalisierung der Prozesse für ein verbessertes Management der Grundwasserressourcen in der jordanischen Regierung und Verwaltung. Das Vorhaben setzt Maßnahmen der Kompetenzentwicklung sowie der Organisations- und Prozessberatung um. Es arbeitet hierbei mit MWI, WAJ und Wasserversorgern und es unterstützt die Netzwerkbildung für Koordinierungs- und Kontrollaufgaben des Staates.